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	<title>Plant3 &#8211; Plant3</title>
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	<description>Strategien zur hochwertigen Veredelung von pflanzlichen Rohstoffen im Nordosten</description>
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		<title>Plant³ im Gespräch mit dem Team von „NaGeWe-Bio“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 20 Jan 2024 12:19:55 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren haben mehrere Teams mit nachhaltigen und bioökonomischen Anliegen an den Ideen- und Businessplanwettbewerben in Vorpommern und übergreifend in MV teilgenommen und Preise gewonnen. Zu ihnen zählen Andreas Moll mit „HanseDeeg“ sowie Leonie Korbach und Max Wenzel mit „Wilde Flora“. Während „HanseDeeg“ an innovativen Low Calorie- &#038; Low Carb-Kartoffelprodukten arbeitet, bietet „Wilde Flora“ nachhaltige Schnittblumen an. Wir haben uns für Sie mit ihnen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anliegen unterhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="ult-spacer spacer-69cd10109543f" data-id="69cd10109543f" data-height="30" data-height-mobile="30" data-height-tab="30" data-height-tab-portrait="" data-height-mobile-landscape="" style="clear:both;display:block;"></div><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_custom_1608021900846"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >Plant³ im Gespräch mit dem Team von „NaGeWe-Bio“</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704543746049" >
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			<p>Seit der Vorbereitungsphase von Plant³ sind Prof. Dr. Daniel Schiller, Plant³-Bündnissprecher und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie an der Universität Greifswald, und Rolf Kammann, zunächst als Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH und jetzt als Inhaber des Beratungskontors Rolf Kammann, miteinander im Gespräch über die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region. Nachdem Prof. Schiller sein Projekt zur regionalen Innovationsanalyse soeben abgeschlossen hat, werden er und Lina Singelmann zusammen mit Rolf Kammann und Katja Gallinwoski erarbeiten, wie ganzheitliche Nachhaltigkeitschecks für die Geschäftsmodelle einzelner Unternehmen einerseits und für die Bewertung regionaler Entwicklungen andererseits aussehen können.</p>
<p>Zur gefühlten Halbzeit der WIR!-Förderung für das Plant³-Bündnis haben wir uns für Sie mit dem NaGeWe-Bio-Team unterhalten:</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704543881580" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Herr Schiller und Herr Kammann, Sie waren beide in der Vorbereitungsphase für Plant³ mit dabei. Welche Entwicklungen haben Sie seitdem beobachtet, die die Transformation hin zu einer umfassenderen und hochwertigeren Nutzung regionaler Rohstoffe in der Region befördern bzw. hemmen?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704543924674" >
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			<p><strong>Daniel Schiller:</strong> Das Innovationsfeld Bioökonomie hat seit Beginn der WIR!-Förderung innerhalb und außerhalb unserer Region weiter an Dynamik gewonnen. Innerhalb der Region wurden viele neue Aktivitäten gestartet: Unternehmensgründungen, Re-Orientierung bestehender Unternehmen, Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Einbindung der Gesellschaft, neue Forschungsschwerpunkte und ein Bioökonomie-Studiengang an der Universität Greifswald. Darüber hinaus wurden in der zweiten Runde der WIR!-Förderung weitere Bündnisse in der Region gefördert, die mit der Agrartechnik und der energetischen Verwertung von Biomasse einen engen Bezug zur Bioökonomie haben. Vor diesem Hintergrund ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Tools zu entwickeln, mit denen wir die Wechselwirkungen zwischen Bioökonomie und Nachhaltigkeit in unserer Region bewerten können.</p>
<p><strong>Rolf Kammann:</strong> Das sehe ich genauso. Es ist erfreulich zu sehen, was sich in Bezug auf Bioökonomie und Nachhaltigkeit in der Region in den letzten Jahren getan hat. Nachhaltigkeit ist ein topaktuelles Thema für die Wirtschaft und Bioökonomie hat per se einen starken Nachhaltigkeitsbezug. Dennoch muss man attestieren, dass es gerade im Plant<sup>3</sup>-Bündnis gelungen ist, ein starkes regionales Netzwerk aufzubauen, spannende Projekte zu initiieren und so einen spürbaren regionalwirtschaftlichen Impuls zu setzen. Das zeugt von hoher Bereitschaft von Unternehmen, Wissenschaft und sonstigen regionalen Akteuren aber auch von einem guten Netzwerkmanagement. Für die Region bietet sich somit die Chance, breit getragene Innovationen in starken Kooperationsstrukturen voranzutreiben und damit einen maßgeblichen Beitrag zur strukturellen Wirtschaftsentwicklung zu leisten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704543989684" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Ergebnisse der regionalen Innovationsanalyse tragen Sie in die weitere Entwicklung des Plant³-Bündnisses hinein?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544030561" >
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			<p><strong>Lina Singelmann: </strong>Anhand der zweiten Befragungsrunde von regionalen Bioökonomie-Unternehmen sowie entsprechenden Arbeitsgruppen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen konnten wir herausfinden, dass das Thema Nachhaltigkeit einen sehr hohen Stellenwert in der Region einnimmt. Auch wurde deutlich, dass die regionalen Akteure insbesondere in der Erhaltung der Ökosysteme sowie dem Aufbau von neuen Wertschöpfungsketten durch die Bioökonomie die größte Bedeutung sehen. Die Akteure der Region verfolgen also vorrangig eine Bioressourcen-Vision, wohingegen die Bioökonomie in anderen Regionen eher von einer technischen Perspektive dominiert wird.</p>
<p><strong>Rolf Kammann:</strong> Genau das ist in einer agrarisch geprägten Region, in der die Verarbeitung von Rohstoffen eine starke Verwurzelung hat, ja zu erwarten gewesen, aber gleichzeitig rücken Themen wie Klima- und Ressourcenschutz immer stärker in den Vordergrund der politischen und gesellschaftlichen Debatten. Unterschiedlichste Wirtschaftszweige geraten dabei gleichermaßen unter Handlungsdruck, können aber auch Chancen nutzen, ihre Geschäftsmodelle zukunfts- und wettbewerbsfähig zu gestalten. Wir möchten mit unserem Projektbeitrag von NaGeWe-Bio den Unternehmen, aber auch den regionalen Entscheidungsträgern, aufzeigen, wie die Transformation regionalwirtschaftliche und einzelbetriebliche Fortentwicklungen zum Nutzen aller ermöglichen kann. Dazu wollen wir Mess- und Erfolgskriterien bestimmen und anwendbar gestalten, anhand derer wirtschaftlicher Erfolg und regionale Entwicklung bewertet werden können.</p>
<p><strong>Lina Singelmann:</strong> Im Rahmen der Weiterentwicklung der Innovationsstrategie wurden dazu vier Fokusfelder (Baumaterialien, Lebens-, Nahrungsergänzung- und Futtermittel, Biokunststoffe &amp; Verpackungen, Feinchemikalien &amp; Phytopharmaka) identifiziert, in welchen ein besonderes Potenzial für den innovationsbasierten Strukturwandel besteht. Eine Bewertung dieser Fokusfelder hinsichtlich ihres Beitrags zum regionalen Strukturwandel und zur Nachhaltigkeit gibt es bislang weder für die damit verbundenen Wertschöpfungssysteme noch für die damit zugrundeliegenden Geschäftsmodelle. Der Bedarf an einer Nachhaltigkeitsbewertung wurde auch anhand der zweiten Befragungsrunde deutlich. An dieser Stelle soll das Projekt NaGeWe-Bio anknüpfen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544096162" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Frau Singelmann und Frau Gallinowski, würden Sie uns die Nachhaltigkeitschecks, die Sie nun gemeinsam entwickeln, genauer beschreiben?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544120453" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Lina Singelmann:</strong> Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitscheck für Geschäftsmodelle und Wertschöpfungssysteme in Bioökonomieregionen zu entwickeln. Diesen wollen wir zunächst anhand der Plant<sup>3</sup>-Projektregion erproben. Der Nachhaltigkeitscheck wird in Form eines Kriterienkatalogs auf der Ebene von Wertschöpfungssystemen und Geschäftsmodellen entstehen. Hierbei entwickeln wir die Kriterien auf Basis der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong>Katja Gallinowski:</strong> Für die Entwicklung dieses Katalogs haben wir zunächst die Kriterien bereits vorhandener Nachhaltigkeitsbewertungssysteme herangezogen. Die verwendeten Prüfkriterien bewerten wir nun hinsichtlich ihrer Eignung und Übertragbarkeit auf die Bioökonomie und erfassen gleichzeitig die unternehmerischen und regionalen Anforderungen an Nachhaltigkeitschecks.</p>
<p><strong>Lina Singelmann:</strong> Hierbei wollen wir insbesondere die Merkmale strukturschwacher ländlicher Regionen berücksichtigen, denn in diesem Bereich soll auch das Alleinstellungsmerkmal unseres Nachhaltigkeitschecks liegen. Es gibt bereits einige Nachhaltigkeitsbewertungssysteme, jedoch fokussieren sich diese vor allem auf die globale und nationale Ebene. Unser Ziel ist es, die Wirkungen für den regionalen Strukturwandel explizit in die Bewertung mit einzubeziehen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544182457" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wofür sind diese Nachhaltigkeitschecks wichtig und wie stellen Sie sicher, dass sie nicht an den Interessen der regionalen Akteure vorbei entwickelt werden?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544216369" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Lina Singelmann: </strong>Grundsätzlich wird die Nachhaltigkeitsbewertung als ein Hilfsmittel für die Entscheidungsfindung definiert, mit welchem Aktivitäten in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung gelenkt werden sollen. Von der Bioökonomie wird sich versprochen, dass sie einen Beitrag zu einer ganzheitlich nachhaltigen Entwicklung leistet, allerdings stellt sich dies in der Praxis häufig deutlich schwieriger dar. Hierbei werden Konflikte insbesondere zwischen den verschiedenen Nachhaltigkeitszielen gesehen. Folglich ist es umso wichtiger, die Nachhaltigkeit der Bioökonomie zu bewerten. Denn die Frage stellt sich immer wieder: Sind die biogenen Alternativen den fossilen wirklich überlegen?</p>
<p><strong>Katja Gallinowski:</strong> Während des Projekts sind wir kontinuierlich im Austausch mit regionalen Akteuren, um frühzeitig die Bedarfe in der Region zu identifizieren. Außerdem ist im Projekt eine Erprobungsphase vorgesehen. In dieser wollen wir unseren Nachhaltigkeitscheck an drei bis fünf Wertschöpfungssystemen sowie 12 bis 15 Unternehmen testen, welche jeweils von den vier Fokusfeldern des Plant<sup>3</sup>-Bündnisses ausgehen. Dadurch erhoffen wir uns, stetig Hinweise auf Anpassungsnotwendigkeiten sowie Verbesserungsvorschläge zu erlangen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544322713" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Werden wir die Nachhaltigkeitschecks auch im Plant³-Bündnis verwenden können?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544340539" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Daniel Schiller:</strong> Das ist ein Kernanliegen unseres Projekts. Wir wollen die Tools gemeinsam mit den Bündnispartnern und dem Innovationsmanagement entwickeln und erproben. So nehmen wir bei der Entwicklung unmittelbar die regionalen Bedarfe für Nachhaltigkeitschecks auf. Unser Ziel ist es, damit interessierten Akteuren frühzeitig Hinweise geben zu können, wie sie ihre Geschäftsmodelle noch nachhaltiger aufstellen können. Auch das Innovationsmanagement möchten wir hinsichtlich der Optionen für eine Optimierung der Nachhaltigkeit des in der Region ausgelösten Strukturwandels beraten. Die Nachhaltigkeitschecks sind aber nicht exklusiv für unsere Region. Sie werden so gestaltet sein, dass sie auf andere Bioökonomie-Regionen übertragbar sind.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704544380848" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Liebes Team von NaGeWe-Bio, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!</span></em></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Infokasten</strong>:</p>
<p>In May 2023, the Plant<sup>3-</sup>Projekt „NaGeWe-Bio – Entwicklung und Erprobung ganzheitlicher Nachhaltigkeitschecks für Geschäftsmodelle und Wertschöpfungssysteme in Bioökonomieregionen“ gestartet. Das Vorhaben wird unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Schiller von Lina Singelmann am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Universität Greifswald bearbeitet und durch das Beratungskontor Rolf Kammann unter Mitarbeit von Katja Gallinowski unterstützt. Ziel ist, ein Instrumentarium für die Nachhaltigkeitsbewertung von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungssystemen der Bioökonomie in ökonomischer, ökologischer und sozialer Dimension zu entwickeln und zu erproben.</p>
<p>Duration: 01.05.2023 until 31.12.2025</p>
<p>Kontakt siehe Projektseite: <a href="https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/project/nagewe-bio/">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/project/nagewe-bio/</a></p>
<p>Nachtrag: Lina Singelmann hat das Projekt verlassen.</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Plant³ im Gespräch mit Herrn Erik Bossong</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2024/01/20/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-herrn-erik-bossong/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 20 Jan 2024 08:45:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren haben mehrere Teams mit nachhaltigen und bioökonomischen Anliegen an den Ideen- und Businessplanwettbewerben in Vorpommern und übergreifend in MV teilgenommen und Preise gewonnen. Zu ihnen zählen Andreas Moll mit „HanseDeeg“ sowie Leonie Korbach und Max Wenzel mit „Wilde Flora“. Während „HanseDeeg“ an innovativen Low Calorie- &#038; Low Carb-Kartoffelprodukten arbeitet, bietet „Wilde Flora“ nachhaltige Schnittblumen an. Wir haben uns für Sie mit ihnen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anliegen unterhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p style="text-align: center;">© Erik Bossong</p>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283389922" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Vom 17.11. bis 18.12.2023 wurde die Ausstellung „FAKTOR WOHNEN – Ökologisch um:bauen mit regenerativen Baustoffen“ im Greifswalder Z4 / Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie‘“ gezeigt. Das begleitende Veranstaltungsprogramm verdeutlichte nicht nur die Notwendigkeit der Bauwende, sondern zeigte auch aktuelle Lösungsansätze für die Bauwende auf. Herr Erik Bossong von GROPYUS AG beteiligte sich am 30.11. an der Diskussion zum Themenschwerpunkt „Bioökonomie und ökologische Baumaterialien“. Wir haben nach der Veranstaltung mit ihm gesprochen</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283483725" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Herr Bossong, die GROPYUS AG verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und möchte damit die Baubranche transformieren und digitalisieren. Was bedeutet das konkret?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283573248" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Üblicherweise ist die Wertschöpfungskette im Bauwesen sehr fragmentiert – viele Bauschaffende arbeiten mehr oder weniger abgestimmt an einem Projekt. Wir gehen das ganz anders an: Wir haben unsere Wertschöfpungskette durchgängig in der Hand, und das voll digitalisiert. Das heißt, dass der Prozess vom Grundstückserwerb bzw. der Grundstückserschließung bis zum Gebäudebetrieb von uns selbst umgesetzt und gesteuert wird. Wir sehen unsere Häuser nicht als Bauprojekte, sondern als Produkt, welches in gleichbleibend hoher Qualität durch standardisierte Prozesse und einem bis zu 80-prozentigen Vorfertigungsgrad termintreu ausgeführt sowie verlässlich und vollständig dokumentiert wird – bis hin zu Echtzeitdaten im Gebäudebetrieb und zur Verortung jeder einzelnen Schraube im Bauteil.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283676094" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Innovationen haben sich in der Praxis des Bauens bereits durchgesetzt, bei Ihnen und allgemein?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283706414" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Es tut sich viel in der Materialentwicklung – z. B. werden heute schon viele Projekte mit nachhaltigen Materialien gebaut. Ganz besonders hat sich in den letzten Jahren der großvolumige Holzbau etabliert. Zwar hat er immer noch einen geringen Anteil am Gesamtvolumen dessen, was gebaut wird, aber seine Steigerungsraten sind beachtlich. Wir haben im Laufe unseres vierjährigen Firmenbestehens unseren Fokus auf die Produktentwicklung gelegt und sind von Anfang an mit dem Anspruch angetreten, volldigitalisiert, hochautomatisiert, leistbar und nachhaltig zu bauen. Darin finden wir immer mehr Zustimmung.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283764088" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wo sehen Sie die größten Herausforderungen auf dem Weg zu einer größeren Nachhaltigkeit beim Bauen?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704283941085" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Da sind zwei Dinge: Zum einen die Regulatorik, die in Deutschland überbordend und ausufernd ist. Werfen Sie einen Blick nach Österreich oder in die Schweiz – dort ist man, vorsichtig gesagt, irritiert hinsichtlich unserer zu komplexen Verordnungslandschaft, von der selbst die erfahrensten Expertinnen und Experten sagen, dass sie unüberschaubar geworden ist. Aus meiner Sicht kann man die Regulatorik aber nicht betrachten, ohne gleichzeitig die Marktmacht etablierter Systeme zu sehen: Die wirtschaftlichen Interessen von Herstellen nicht nachhaltiger Materialien sind viel zu groß, als dass die zarten jungen Pflanzen nachhaltiger Produkte ohne Förderung und Unterstützung wirklich an die Oberfläche kommen könnten. Da fahren dann sprichwörtlich die Betonmischer drüber. Wenn Sie die Sektorenförderung anhand der Daten des Statistischen Bundesamtes betrachten, sehen Sie schnell, wo das Problem liegt – die Forschungsförderung im Bauwesen ist gering, verglichen mit der vergleichbar großer Sektoren wie der Automobilindustrie.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704284016163" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wie kann aus Ihrer Sicht unsere Bioökonomie-Region im nordöstlichen Deutschland zur Bauwende beitragen? Worin liegt unser Potenzial?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704284052591" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Dort gibt es zum Beispiel viele gute Ansätze speziell im Bereich biogener Fasern und deren Verwendung im Dämmstoffbereich. Wenn sich die dortigen Akteure über die Regionengrenzen hinweg mit den Produzenten und Anwendern in anderen Regionen (z. B. Lausitz und Rheinland) vernetzen und kooperieren, sehe ich gute Chancen, auch die dringend notwendige Skalierung dieser Materialien hinzubekommen. Das kann allerdings nur mit der Unterstützung der Politik funktionieren.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1704284076594" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Herr Bossong, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!</span></em></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Infokasten</strong>: GROPYUS erfindet das Merhfamilienhaus neu: Das 2019 gegründete PropTech entwickelt Immobilien als sich ständig weiter entwickelnde, optimierbare Produkte und digitalisiert alle Aspekte des Immobilienlebenszyklus. Die mehrgeschossigen Holz-Hybrid-Gebäude sind klimapositiv und werden digital konzipiert sowie vollständig automatisiert gefertigt. An den Standorten Wien, Berlin, Steinhaus, Richen, Dornbirn und Ruggell sind rund 380 Mitarbeiter:innen tätig.</p>

		</div>
	</div>
<div class="ult-spacer spacer-69cd10109debc" data-id="69cd10109debc" data-height="60" data-height-mobile="60" data-height-tab="60" data-height-tab-portrait="" data-height-mobile-landscape="" style="clear:both;display:block;"></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1706608373628" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Kontaktangaben:</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Erik Bossong </span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">GROPYUS Technologies GmbH</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Hauptstr. 2<br />
10827 Berlin<br />
Germany<br />
Phone: +49 3834 420 4506 <a href="tel:+4930700101282">+49 30 700 101 282</a><br />
Mobil: <a href="tel:+491728103956">+49 172 8103956</a><br />
Email: <a href="mailto:erik.burchardt@gropyus.com">erik.bossong@gropyus.com</a><br />
Website:<a href="https://gropyus.com/"> https://gropyus.com</a></span></p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BMBF: KMU-innovativ: Bioökonomie</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2023/03/28/bmbf-kmu-innovativ-biooekonomie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 28 Mar 2023 10:54:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Ausschreibungen]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=51154</guid>

					<description><![CDATA[Die neue Fördermaßnahme des BMBF will das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >BMBF: KMU-innovativ: Bioökonomie</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1637240272984" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Die Fördermaßnahme des BMBF will das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der bioökonomischen Forschung und des nachhaltigen Wirtschaftens langfristig stärken. Themenoffen werden technologisch anspruchsvolle, risikoreiche Projekte gefördert, die die effiziente Nutzung von biologischem Wissen mit innovativen technologischen Lösungen vereinen und im umfassenden Sinne der Bioökonomie zuzuordnen sind. Im Fokus stehen die Entwicklung und Herstellung zukunftsweisender, klimaneutraler Produkte aus biogenen Ressourcen unter Minimierung umweltschädlicher Emissionen und Abfällen, beziehungsweise deren Rückführung in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten.</p>
<p>Skizzen können  jährlich jeweils bis zum 15.04. und 15.10. eingereicht werden.</p>
<p><a href="https://www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/innovativer-mittelstand/kmu-innovativ/kmu-innovativ-biooekonomie/kmu-innovativ-biooekonomie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Ausschreibung</a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plant³ im Gespräch mit Dr. Sabine Wichmann</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2023/02/16/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-dr-sabine-wichmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Feb 2023 10:10:47 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=55113</guid>

					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren haben mehrere Teams mit nachhaltigen und bioökonomischen Anliegen an den Ideen- und Businessplanwettbewerben in Vorpommern und übergreifend in MV teilgenommen und Preise gewonnen. Zu ihnen zählen Andreas Moll mit „HanseDeeg“ sowie Leonie Korbach und Max Wenzel mit „Wilde Flora“. Während „HanseDeeg“ an innovativen Low Calorie- &#038; Low Carb-Kartoffelprodukten arbeitet, bietet „Wilde Flora“ nachhaltige Schnittblumen an. Wir haben uns für Sie mit ihnen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anliegen unterhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p style="text-align: center;">© Dr. Sabine Wichmann</p>

		</div>
	</div>
<div class="ult-spacer spacer-69cd1010a4bcf" data-id="69cd1010a4bcf" data-height="30" data-height-mobile="30" data-height-tab="30" data-height-tab-portrait="" data-height-mobile-landscape="" style="clear:both;display:block;"></div><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_custom_1608021900846"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >Plant³ im Gespräch mit Dr. Sabine Wichmann</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676295989829" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Dr. Sabine Wichmann hat für ihre Dissertation den Nachhaltigkeitspreis 2022 der Universität Greifswald erhalten. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Landschaftsökonomie der Universität Greifswald und hat in ihrer Dissertation die Wirtschaftlichkeit von Paludikultur und die Möglichkeiten zum Anbau und zur Vermarktung von nachwachsenden Rohstoffen aus wiedervernässten Mooren untersucht.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296217132" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Frau Wichmann, Sie haben sich in Ihrer Dissertation vor allem auf Schilf und Torfmoos konzentriert &#8211; warum genau auf diese beiden Pflanzen?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296276905" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Dr. Sabine Wichmann: </strong>Für Paludikultur – also die produktive Nutzung von nassen und wiedervernässten Mooren – gibt es ja ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Schilf und Torfmoos repräsentieren dabei sehr gut das mögliche Spektrum von Paludikultur. Das sind zum einen die unterschiedlichen Wuchsbedingungen: Schilf ist typisch für die nährstoffreicheren Niedermoore, während Torfmoose in Hochmooren unter nährstoffarmen Bedingungen wachsen. Zum anderen bietet Paludikultur sowohl traditionelle als auch neue Lösungen: Schilf ist seit Jahrtausenden bis heute eine als Baustoff genutzte Feuchtgebietspflanze, während der Einsatz von Torfmoosen als Torfersatz im professionellen Gartenbau ein innovativer Ansatz ist. Dabei unterscheiden sich die Beispiele auch hinsichtlich der Produktionskosten. Die Ernte von Schilfbeständen, die sich bei höheren Wasserständen von allein per Sukzession etablieren, ist ein „low input“-Verfahren. Die gezielte Etablierung von Torfmooskulturen auf ehemaligem Grünland ist hingegen mit höherem Investitions- und Managementaufwand verbunden. Nicht zuletzt habe ich die Wirtschaftlichkeit von Schilf und Torfmoos genauer untersucht, weil es hier jeweils einen bestehenden Markt gibt und wir wissen, wie Kultivierung, Ernte und Verarbeitung funktionieren.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296385294" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Chancen sehen Sie in der Nutzung von Schilf und Torfmoos für die Region Vorpommern ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1677144543552" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Dr. Sabine Wichmann: </strong>Moore wurden über Jahrhunderte trockengelegt, insbesondere für eine landwirtschaftliche Nutzung. Heute wissen wir, dass die Entwässerung der Moore nicht nachhaltig ist. Hohe Treibhausgasemissionen, Nährstoffausträge, Bodensenkung und -degradierung erfordern ein Umdenken in der Moorbewirtschaftung. Paludikultur bietet die Chance, Moorböden wiederzuvernässen und eine produktive Nutzung aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Schilf ist für die Niedermoore in Norddeutschland eine etablierte Alternative. Die Reet- bzw. Rohrdachdeckerei ist anerkanntes immaterielles UNESCO-Kulturerbe. Vorpommern ist der Hauptlieferant für einheimisches Schilf. Allerdings kann durch die Schilfernte in Deutschland nur ca. 15% des Bedarfs gedeckt werden. In gleichem Umfang wird Schilf aus China importiert, was für einen ökologischen Baustoff natürlich absurd ist. Der Großteil des hier verwendeten Schilfs stammt aus Südosteuropa. Interessant ist, dass die Marktpreise im Grunde gleich sind, die hohe Importrate aber auf die Verfügbarkeit zurückgeht. Die durchaus bestehende Nachfrage nach regionalem Schilf kann auf Grund der Entwässerung von Feuchtgebieten und der stark eingeschränkten Nutzung verbliebener Röhrichte nicht gedeckt werden. Die Kultivierung von Schilf auf wiederzuvernässenden Mooren bietet daher eine große Chance, sowohl die verfügbare Menge von Schilf zu verbessern als auch durch gezielten Anbau und regionale Lieferketten eine hohe Qualität zu gewährleisten. Dank der Rohrwerber sind in Vorpommern Know-How und Spezialtechnik für Paludikultur bereits vorhanden. Neben der Verwendung auf den Dächern wird Schilf auch zu Dämmplatten, Putzträgern oder Akustikelementen verarbeitet. Auch innovative Anwendungen wie die Nutzung der spezifischen 3D- Silicium- Nano-Struktur der Schilf-Blätter für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien werden untersucht.</p>
<p>Die Kultivierung von Torfmoosen ist sowohl eine nachhaltige Landnutzungsalternative für degradiertes Hochmoorgrünland als auch der Schlüssel, um fossilen Torf auch im professionellen Gartenbau zu 100% zu ersetzen. Dabei ist der Anbau von Torfmoosen insbesondere für das hochmoorreiche Niedersachsen relevant. Auch die Substrat- und Erdenwerke, die nach wie vor hauptsächlich mit Torf arbeiten, konzentrieren sich dort. Die Verwendung von Torfmoosen als hochwertiger Torfersatz hat dann jedoch auch für Vorpommern Bedeutung.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296508388" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wo sehen Sie die größten Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer stärkeren Nutzung dieser Rohstoffe?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296572295" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Dr. Sabine Wichmann:</strong> Für Schilf und Torfmoose sind Verwertungsoptionen und Märkte ja bereits etabliert, aber die Nachfrage nach regionalen Rohstoffen kann nicht gedeckt werden. Daher ist hier die Ausweitung der Produktionsflächen die entscheidende Herausforderung. Bisher verhinderten die agrarpolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Etablierung von Paludikulturen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Stichworte sind die Förderfähigkeit als Landwirtschaft, die Gebote zum Grünlanderhalt, die Honorierung der Umwelt- und Klimaleistungen, eine Investitionsförderung für Wiedervernässung und Umstellung auf Paludikultur. Die neuen Vorgaben zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2023 sind ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend um die Flächenverfügbarkeit zu verbessern. Speziell bei den Torfmoosen ist zusätzlich das Pflanzenmaterial, welches zur Neueinrichtung von Torfmooskulturen benötigt wird, nur sehr begrenzt verfügbar. Bei anderen Paludikulturen, insbesondere Nasswiesen, sind Flächen und Biomasse hingegen in großem Umfang vorhanden, es mangelt jedoch an der nachgelagerten Aufbereitung und verbindlichen Abnehmern.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296627366" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Was ist Ihre ganz persönliche Version von einem bioökonomischen Wandel in der Region?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296679705" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Dr. Sabine Wichmann: </strong>Unsere Region ist reich an landwirtschaftlich genutzten Mooren und diese werden eine zentrale Rolle für die Bioökonomie spielen. Heute sind viele dieser Flächen durch einen geringen Viehbestand ohne nennenswerte betriebliche Wertschöpfung gekennzeichnet. Gleichzeitig ist Vorpommern-Greifswald deutschlandweit der Landkreis mit den höchsten Gesamtemissionen aus entwässerten Mooren. In Mecklenburg-Vorpommern verursachen die trockenen Moore ca. 30% aller Treibhausgasemissionen des Landes. Hier besteht also eine große Verantwortung und ein besonderer gesellschaftlicher Handlungsbedarf. Wiedervernässte Moorflächen können für die Produktion nachwachsender Rohstoffe zum Ersatz fossiler Ressourcen entwickelt werden, ohne in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion zu treten. Neben Schilf sind für Paludikulturen viele andere Arten wie z.B. Seggen, Rohrglanzgras, Rohrkolben, auch Baumarten wie Erlen oder Kräuter als Heilpflanzen geeignet. Die Biomasse hat jedoch oft eine geringe Transportwürdigkeit. Daher spielt eine dezentrale Verarbeitung und der Aufbau einer regionalen Veredlung der Rohstoffe eine zentrale Rolle, um das Potential von Paludikultur zu erschließen. Die Entwicklung regionaler Abnahmestrukturen würde Moorlandwirten Anreize für die Umstellung ihrer Bewirtschaftung geben. Für die Pioniere können auch kooperative Strukturen oder Vertragsanbau erforderliche Investitionen und Risiken verteilen und Planungssicherheit schaffen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676296807259" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Frau Wichmann, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!</span></em></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1676628578460" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Dr. Sabine Wichmann<br />
Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Landschaftsökonomie<br />
Soldmannstraße 15<br />
17487 Greifswald<br />
Mail: <a href="/en/wichmann@uni-greifswald.de/">wichmann@uni-greifswald.de</a><br />
Web: <a href="https://rsf.uni-greifswald.de/lehrstuehle/wiwi/avwl/lehrstuhl-beckmann/personen/sabine-wichmann/">https://rsf.uni-greifswald.de/lehrstuehle/wiwi/avwl/lehrstuhl-beckmann/personen/sabine-wichmann/</a></p>

		</div>
	</div>
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			<a href="https://www.bmbf.de/" target="_blank"  class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey layzr-bg"   ><img loading="lazy" decoding="async" width="228" height="135" src="data:image/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 228 135'%2F%3E" data-src="https://biooekonomie.uni-greifswald.de/wp-content/uploads/2020/06/logo-bmbf.png" class="lazy-load vc_single_image-img attachment-medium" alt="" title="logo bmbf"  data-dt-location="https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/home/logo-bmbf/" /></a>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausschreibung: Ideenwettbewerb &#8211; Neue Produkte für die Bioökonomie</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2022/12/04/ausschreibung-ideenwettbewerb-neue-produkte-fuer-die-biooekonomie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Sun, 04 Dec 2022 14:49:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Ausschreibungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=53351</guid>

					<description><![CDATA[Sie haben eine Idee für ein innovatives Produkt für die Bioökonomie? Das BMBF schreibt im Rahmen der „Nationalen Bioökonomiestrategie“ einen Ideenwettbewerb zum Thema „Neue Produkte für die Bioökonomie“ aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >Ausschreibung: Ideenwettbewerb - Neue Produkte für die Bioökonomie</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1628152201234" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Sie haben eine Idee für ein innovatives Produkt für die Bioökonomie? Das BMBF schreibt im Rahmen der „Nationalen Bioökonomiestrategie“ einen Ideenwettbewerb zum Thema „Neue Produkte für die Bioökonomie“ aus.</p>
<p>(Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen sind eingeladen, sehr frühe und risikoreiche Produktideen für die Bioökonomie auszuarbeiten und die technische Umsetzung sowie die Sondierung wirtschaftlicher Verwertungsoptionen, gegebenenfalls auch im Rahmen einer Ausgründung, vorzubereiten. Projektskizzen im Umfang von max. 6 Seiten können jährlich bis zum 1. Februar eingereicht werden.</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie <a href="https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/bekanntmachungen/de/2021/07/Bekanntmachung19_Nationale-Bio%C3%B6konomiestrategie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">here</a>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plant³ im Gespräch mit Andreas Moll („HanseDeeg“) sowie Leonie Korbach und Max Wenzel („Wilde Flora“)</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2022/11/01/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-andreas-moll-hansedeeg-sowie-leonie-korbach-und-max-wenzel-wilde-flora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 01 Nov 2022 15:55:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=54974</guid>

					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren haben mehrere Teams mit nachhaltigen und bioökonomischen Anliegen an den Ideen- und Businessplanwettbewerben in Vorpommern und übergreifend in MV teilgenommen und Preise gewonnen. Zu ihnen zählen Andreas Moll mit „HanseDeeg“ sowie Leonie Korbach und Max Wenzel mit „Wilde Flora“. Während „HanseDeeg“ an innovativen Low Calorie- &#038; Low Carb-Kartoffelprodukten arbeitet, bietet „Wilde Flora“ nachhaltige Schnittblumen an. Wir haben uns für Sie mit ihnen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anliegen unterhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
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			<p style="text-align: center;">© Wilde Flora und Andreas Moll</p>

		</div>
	</div>
<div class="ult-spacer spacer-69cd1010ac447" data-id="69cd1010ac447" data-height="30" data-height-mobile="30" data-height-tab="30" data-height-tab-portrait="" data-height-mobile-landscape="" style="clear:both;display:block;"></div><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_custom_1608021900846"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >Plant³ im Gespräch mit Andreas Moll („HanseDeeg“) sowie Leonie Korbach und Max Wenzel („Wilde Flora“)</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316457700" >
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			<p>In den vergangenen Jahren haben mehrere Teams mit nachhaltigen und bioökonomischen Anliegen an den Ideen- und Businessplanwettbewerben in Vorpommern und übergreifend in MV teilgenommen und Preise gewonnen. Zu ihnen zählen Andreas Moll mit „HanseDeeg“ sowie Leonie Korbach und Max Wenzel mit „Wilde Flora“. Während „HanseDeeg“ an innovativen Low Calorie- &amp; Low Carb-Kartoffelprodukten arbeitet, bietet „Wilde Flora“ nachhaltige Schnittblumen an. Wir haben uns für Sie mit ihnen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anliegen unterhalten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316486589" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Andreas Moll, Ihr habt mit „HanseDeeg“ 2022 den UNIQUE-Ideen- und 2021 den Businessplan-Wettbewerb SEGEL SETZEN! gewonnen und seitdem erfolgreich eine EXIST-Förderung eingeworben. Wo steht Ihr gerade?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316873198" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Andreas Moll:</strong> Nachdem ich mit meinem Abschluss als Diplom-Kaufmann im September nun direkt mit dem EXIST-Gründungsstipendium starten konnte, planen wir aktuell unseren Markteintritt. Dies beinhaltet neben der Preiskalkulation speziell die Verhandlung mit Rohstoff-Zulieferern und möglichen Produzenten. Ursprünglich wollten wir noch in diesem Jahr den Markteintritt vollziehen, werden nun aber erst im Frühjahr 2023 den Verkauf starten. Die aktuellen Preissteigerungen sind da natürlich nicht hilfreich. Die Verschiebung gibt uns jedoch auch die Möglichkeit, das Gesamtkonzept, welches auch Rezepte und Kochvideos zu unseren Produkten beinhaltet, noch intensiver auszuarbeiten und vorzubereiten sowie Werbemaßnahmen gezielter zu planen. Und auch der eigene Onlineshop kann akribischer getestet werden, um ein unkompliziertes Einkaufserlebnis zu gewährleisten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316542618" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Leonie Korbach und Max Wenzel, Ihr habt mit Eurem Konzept für die „Wilde Flora“ den Medien-Sonderpreis beim inspired-Ideenwettbewerb 2021 gewonnen. Hat Euch das geholfen und was beschäftigt Euch aktuell?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316893850" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Leonie Korbach und Max Wenzel:</strong> Der Medien-Sonderpreis bestand aus einer Radio-Werbekampagne im Wert von 5.000 € beim Sender 8080s. In gemeinsamer Konzeption mit uns entwickelte 8080s einen dreißigsekündigen Werbespot, der im August 2022 über zwei Wochen lang mehrmals am Tag gespielt wurde. Wir waren sehr aufgeregt und freuten uns enorm, als wir ihn zum ersten Mal auf 80s80s-Radio hörten. Im Nachgang lieferten die stichprobenartige Kundenbefragung und die Besucherzahl auf unserer Homepage leider keine Anhaltspunkte für eine Wirksamkeit der Radiowerbung. Woran das genau gelegen haben mag, können wir leider nicht sagen. Am Ende war es aber eine schöne Erfahrung, aus der wir viel lernen konnten und tolle Menschen kennengelernt haben.</p>
<p>Momentan beschäftigt uns, neben der grundlegenden Frage nach der eigenen Subsistenz, dieselbe Frage wie ganz zu Anfang, die sich uns auch hoffentlich noch bis zum „Schluss“ stellt: Wie können wir als Betrieb ohne Greenwashing klimaneutral werden? Das ist die Frage, die immer da sein wird, die sich auch jedes Unternehmen stellen sollte.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316621729" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Was bedeutet die bioökonomische Ausrichtung und die Verankerung in Vorpommern für Euch?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316684976" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Andreas Moll:</strong> Auch wenn wir beim Vertrieb, der Beschaffung und Produktion, gerade wegen der mangelnden Verfügbarkeit, auch überregional ausgerichtet sind, liegen mir Vorpommern und die Menschen hier als gebürtiger Greifswalder sehr am Herzen. Aus diesem Grund versuchen wir auch zukünftig, regionale Aspekte möglichst in den Vordergrund zu rücken, vermehrt mit Kartoffelbauern aus der Region zusammenzuarbeiten und hoffentlich schon im kommenden Jahr erste Arbeitsplätze in Vorpommern zu schaffen. Neben unseren eigenen Vorstellungen erwartet zum Glück auch der Markt inzwischen ein möglichst hohes Maß an Nachhaltigkeit mit entsprechenden Zahlungsbereitschaften. Dies gibt uns die Möglichkeit, im Sinne der Natur das Beste aus unseren Produkten zu holen. Das hohe Verständnis für Bioökonomie hier im Flächenland ist dabei sehr von Vorteil.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316731739" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Leonie Korbach und Max Wenzel:</strong> Wir sind uns gar nicht so sicher, ob wir eine bioökonomische Ausrichtung haben. Das kommt ganz darauf an, wie sich die Bioökonomie definiert. Noch ist es so, dass die Definitionen der Bioökonomie ein „Grünes Wirtschaftswachstum“ beinhalten. Da denken wir, dass das im Kontext des globalen Ressourcenverbrauches nicht zusammen funktioniert. Aber ja, es ist wohl das beste Konzept, das es momentan gibt. Wir denken, es benötigt hier noch eine Instanz, die auch gut über Plant³ installiert werden könnte. Jemand müsste Ökobilanzierungen für „bioökonomische“ Unternehmen und Institutionen anbieten. Eine Bilanzierung sollte Pflicht sein, um sich selbst den Stempel „Bioökonomisches Unternehmen“ aufprägen zu können. Zumindest sollte es erstmal prinzipiell möglich sein als Unternehmen klimaneutral zu sein – ob das dann praktisch durchführbar ist, hängt ja auch von diversen politischen Rahmenbedingungen und Fragen der gegebenen Infrastruktur ab. Definitiv sollte aber kein Greenwashing unterstützt werden.</p>
<p>Wir denken, dass Vorpommern hier eine besonders günstige Ausgangssituation bietet. Die Region ist noch nicht so überformt wie z.B. das Ruhrgebiet. Mit einer guten Portion Engagement können hier durchaus nachhaltige Wirtschaftsstrukturen entstehen. Als moorreiches Flächenland mit Anschluss zur Ostsee bieten sich Chancen für die Produktion von allerlei nachwachsenden Rohstoffen und sonstigen, potenziell klimaneutral produzierten, Gütern. Da wir alle wissen, dass lange Transportwege schlecht sind, können wir hier auch direkt in die Weiterverarbeitung gehen. Fertige Produkte zu transportieren ist emissionstechnisch günstiger als der Transport von Rohstoffen. Als Verbund oder Interessengemeinschaft könnte man dann z.B. flächendeckend 100% Ökostrom fordern, eine Lobby für eine beschleunigte Energiewende formen und ein gutes Beispiel für einen nachhaltigen Strukturwandel abbilden.</p>
<p>Da sind wir als Wilde Flora auf jeden Fall bereit alles zu geben. Wir sind gerne in Vorpommern und haben das Gefühl, dass wir hier auch ganz gut akzeptiert werden.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316752319" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Was hat Euch bisher am besten geholfen? Was wünscht Ihr Euch für die kommenden Monate?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316766988" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Andreas Moll:</strong> Auch wenn der Aufbau des Gründungsnetzwerkes aufgrund der größeren Entfernungen hier etwas schwieriger ist, erscheint der Zusammenhalt und die Unterstützungsbereitschaft dafür umso größer. Seitdem wir unsere Idee im vergangenen Jahr das erste Mal nach außen getragen haben, wurde uns bei der Ausarbeitung des Geschäftskonzeptes durch u. a. die Gründungswerft, Stapellauf Nordost sowie ACCERLERATE:MV sehr viel Hilfe zuteil, für die wir unheimlich dankbar sind und ohne die das Gründungsstipendium wohl unerreichbar gewesen wäre. Für die Zukunft hoffen wir natürlich auf einen erfolgreichen Markteintritt, eine zufriedene Kundschaft und dass wir unsere Erfahrungen dann schon bald an nachfolgende gründungsinteressierte Menschen weitergeben dürfen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316804347" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Leonie Korbach und Max Wenzel:</strong> Das können wir gar nicht so genau sagen. Manchmal laufen ja Dinge im Hintergrund ab, die man gar nicht so unbedingt mitbekommt. Generell sind wir mit unserer ersten Blumensaison mehr als zufrieden. Es haben viele Leute für uns Werbung gemacht – sowohl ganz analog als auch auf Instagram. Es gab ein paar Zeitungsartikel und einen Beitrag im NDR-Nordmagazin. Bei letzteren Ereignissen war es immer besonders spürbar, dass mehr Anfragen und Bestellungen reinkommen. Ein paar einzelne Personen und Institutionen haben uns im besonderen Maße unterstützt. Hier seien unser Verpächter in Wampen, andere Unternehmer*innen wie Katrin Zeidler und der Regionalladen im Koeppenhaus zu nennen. Auch die Möglichkeit an den UNIQUE- und inspired-Ideenwettbewerb-Veranstaltungen teilzunehmen zu können, brachte uns Aufmerksamkeit.</p>
<p>Für die kommenden Monate wünschen wir uns die Bewilligung unserer Förderanträge, mit deren Hilfe wir mehr Nachhaltigkeit erreichen wollen. Wir beantragen momentan z.B. ein Tröpfchen-Bewässerungssystem, mit dem wir unseren Wasserverbrauch minimieren wollen. Das hat zwar auch betriebswirtschaftliche Vorteile, aber es verringert eben auch unseren ökologischen Fußabdruck enorm. Mit einem geeigneten Cargo-E-Bike wollen wir Transportemissionen und unsere Dienstfahrten neutralisieren. Das kostet alles viel Geld, das wir nicht haben. Wir bewerben uns da für Fördergelder, weil wir denken, dass wir damit auch etwas an die Region zurückgeben können.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1667316833115" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch und wünschen Euch viel Erfolg!</span></em></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p><b>Contact</b></p>
<p>HanseDeeg – Low Calorie- &amp; Low Carb-Kartoffelprodukte aus Greifswald, Andreas Moll, andreas.moll@hanse-deeg.de, <a href="https://hanse-deeg.de">https://hanse-deeg.de</a>, Instagram: @hanse_deeg</p>
<p>Wilde Flora – Nachhaltige Schnittblumen aus Greifswald, Leonie Korbach und Max Wenzel, wildeflora@gmx.de, <a href="https://wilde-flora-slowflowers.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://wilde-flora-slowflowers.de</a>, Instagram: @wilde.flora.slowflowers</p>
<p>Der vorpommersche UNIQUE-Ideenwettbewerb findet jährlich im Frühling und der anschließende Businessplanwettbewerb im Herbst statt. Die nächste Veranstaltung ist die Prämierung der Gewinner*innen des Businessplanwettbewerbs am 17.11.2022 in Greifswald. Mehr Informationen gibt es unter <a href="http://www.stapellauf-nordost.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.stapellauf-nordost.de</a>.</p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plant³ im Gespräch mit Urte Zahn</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2022/07/01/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-urte-zahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 01 Jul 2022 12:26:18 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=54607</guid>

					<description><![CDATA[Urte Zahn bringt als selbstständige Wirtschaftsberaterin und Business Coach einen breiten Horizont mit. Sie ist gelernte Landwirtin sowie studierte Betriebswirtin und Ingenieurin mit weitreichenden Erfahrungen im Bereich IT und Digitalisierung von Startups bis zum Großunternehmen. Als Vorsitzende des Plant³-Beirats prägt sie die strategische Steuerung und Entwicklung des Plant³-Bündnisses mit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p style="text-align: center;">© Carolin Weinkopf</p>

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<div class="ult-spacer spacer-69cd1010b19ad" data-id="69cd1010b19ad" data-height="30" data-height-mobile="30" data-height-tab="30" data-height-tab-portrait="" data-height-mobile-landscape="" style="clear:both;display:block;"></div><div class="vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_custom_1608021900846"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner vc_custom_1591696659725"><div class="wpb_wrapper"><h3 style="text-align: left" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >Plant³ im Gespräch mit Urte Zahn</h3></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1668175384169" >
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			<p>Urte Zahn bringt als selbstständige Wirtschaftsberaterin und Business Coach einen breiten Horizont mit. Sie ist gelernte Landwirtin sowie studierte Betriebswirtin und Ingenieurin mit weitreichenden Erfahrungen im Bereich IT und Digitalisierung von Startups bis zum Großunternehmen. Als Vorsitzende des Plant³-Beirats prägt sie die strategische Steuerung und Entwicklung des Plant³-Bündnisses mit.</p>

		</div>
	</div>

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			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Frau Zahn, was ist Ihre ganz persönliche Vision von Bioökonomie?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656677738204" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Bioökonomie ist ein recht sperriges Wort, das wenig emotional wirkt und damit auch weite Teile der Gesellschaft nicht erreicht. Vielleicht nehmen wir lieber den Begriff der nachwachsenden Rohstoffe. Auch würde ich die Frage eher allgemein und ohne auf die Festlegung des Begriffs Bioökonomie beantworten. Aus meiner Sicht haben wir irgendwann die regionale Wertschöpfung aus nachwachsenden Rohstoffen aus den Augen verloren. Billige Produkte aus Niedriglohnländern überschwemmten den Markt. Wir haben sie gekauft. Das hat Preise für andere steigen lassen. Wir konnten einfach mehr kaufen. Das hat uns u. a. abhängig und verletzlich gemacht. Seit einigen Jahren nun gibt es den Trend – durch Covid19 verstärkt – zurück zu nachhaltigen und vor allem regionalen, resilienten Wertschöpfungsketten, den ich sehr begrüße. Nachhaltigkeit verstehe ich dabei im Sinne einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Resilienz beinhaltet für mich die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit der Lieferketten.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656676739856" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Chancen sehen Sie für die Region Vorpommern?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656677832663" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Vorpommern ist eine kleine Region, die einige interessante, lokale Gegebenheiten bzw. Eigenheiten mitbringt wie eben Land, Moor, Meer. Um diese zu verstehen, brauchen wir zum einen Menschen aus der Region, die sich hier auskennen und ihr Wissen einbringen. Wie wächst der Sonnentau? Welche Algenarten kann ich in Vorpommern kultivieren? Wo kann ich Hanffasern verarbeiten? Gleichzeitig können wir neue, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der ganzen Welt mit diesem Wissen kombinieren. Beides ist noch kein Erfolgsgarant, denn es muss erst in wirksames Handeln übersetzt werden. Ich coache viele Startups &#8211; eine für mich interessante Beobachtung: internationale, diverse Teams brauchen zu Beginn zwar mehr Zeit, gemeinsame Werte auszuhandeln und eine eigene Vision zu entwickeln. Im Verlauf erweisen sich diese Teams aber als wesentlich robuster, flexibler und vor allem auch innovativer. Daher stellt Zuwanderung bei gleichzeitiger Integration für mich eine große Bereicherung dar.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656676775565" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wo sehen Sie die größten Schwierigkeiten in der Umsetzung einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaftsform? </span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656678146379" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Erstens, Infrastruktur hilft ungemein. Warum kann ich nicht innerhalb einer Stunde mit der Bahn von Berlin in Greifswald sein? Warum können Bahnhöfe nicht belebte Orte sein, wo ich gern ankomme und abreise, Dienstleistungen der Stadt in Anspruch nehme oder regionale Produkte kaufe? Warum gibt es nicht überall in Vorpommern schnelles Internet? Ich spreche hier noch nicht von 5G. Diese Liste kann ich noch weit fortführen. All dies zieht nicht nur Tourist*innen, sondern auch vielfältige Talente in die Region.</p>
<p>Zweitens, Bildung ist unsere Zukunft. Wir wissen so viel und gleichzeitig so wenig. Mein Lieblingsbeispiel ist der Wegerich. Den gibt es in Vorpommern zuhauf. Wenn uns eine Mücke sticht, gehen wir in die Apotheke und kaufen einen elektronischen Anti-Juckreiz-Stift für um die 10 EUR. Der Blattsaft des Wegerichs lindert den Juckreiz auch und kostet (fast) nichts. Warum wissen wir solche einfachen Dinge nicht? Wie können wir Kreislaufwirtschaft erlebbar machen? Wie können wir auf Algen neugierig machen? Wie riecht ein Moor?</p>
<p>Drittens, eine einfache Frage „Was hindert uns?“ Bequemlichkeit? Angst? Fehlende Partner oder Netzwerk? Finanzierung des Wandels? Fehlende Vision? Oder fehlen einfach die nächsten kleinen Schritte? Die Frage: Wie und wann werde ich wirksam? beschäftigt mich bereits lange u. a. bei den Friends4Future (wirksame Formate und Spiele für Klima und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft) und im Berliner Urban Ideation Lab, wo wir derzeit die Ansiedlung von lokaler, urbaner Produktion im Herzen Berlins untersuchen. Diese und andere Erfahrungen bringe ich ebenfalls in Plant³ mit.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656676827597" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Was kann Ihrer Einschätzung nach Plant³ oder andere Initiativen in der Region erreichen?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656678205704" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>WIR!-Bündnisse (WIR! = Wandel durch Innovation in der Region, Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) wie <a href="https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plant³</a>, <a href="https://artifarm.hochschule-stralsund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ArtiFARM</a> oder <a href="http://www.biogeniv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">biogeniV</a> können engagierte Menschen sowie Organisationen miteinander verbinden, die Politik beeinflussen und kommunikativ die Gesellschaft mitnehmen. Wir sehen schon heute, dass die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region wächst, aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Bündnissen. So lassen sich die Chancen Vorpommerns besser herausarbeiten und gezielt unterstützen. Wünschenswert wäre auch eine zunehmende Einbindung der Einwohner*innen. Das fördert die Identität mit und in der Region.</p>
<p>Vielleicht passen an dieser Stelle auch ein paar Worte zu unserem lebhaften, zehnköpfigen Beirat. Dieser bringt viel Wissen, Erfahrung und auch Netzwerk ein, von dem auch die jeweiligen Projektteams profitieren, aber wir auch voneinander lernen. Als Beispiel wäre hier die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Moorflächen zu nennen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656676972559" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Was bedeuten die regionalen Entwicklungen in der Plant³-Region im nationalen und internationalen Kontext?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656678360336" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Produkte, die einmal aus diesen Projekten entstehen, können z. B. als eine Art Blaupause verfügbar werden oder &#8211; wo sinnvoll &#8211; als Open Source in anderen Regionen genutzt werden. In manchen Projekten werden auch Patente entstehen, die wiederum lizensiert werden können.</p>
<p>Alles in allem kann aus der Plant³-Region neben der regionalen, zugleich robusten und resilienten Wertschöpfung auch eine Strahlkraft im Inneren entstehen, die eine Anziehung nach außen ausübt. Dazu müssen wir die kleinen Geschichten erzählen, wie die essbare Alge im „Alge-mein-Brot“ mit Sanddorn-Marmelade aus der Land-Moor-Meer-Challenge.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656677020105" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Frau Zahn, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!</span></em></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1656677204398" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><b>Contact</b></p>
<p>Urte Zahn<br />
Serial Entrepreneuerin und Plant³-Beiratsvorsitzende<br />
<a href="https://www.linkedin.com/in/urte-zahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.linkedin.com/in/urte-zahn/</a><br />
<a href="http://www.urte-zahn.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.urte-zahn.de</a></p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plant³ im Gespräch mit Prof. Dr. Sebastian Günther</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2022/02/21/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-prof-dr-sebastian-guenther/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 21 Feb 2022 13:19:24 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufig angefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://biooekonomie.uni-greifswald.de/?p=54255</guid>

					<description><![CDATA[Eines der am frühesten begonnenen Plant³-Projekte widmet sich der Erforschung der Moorpflanze „Sonnentau“, ihrer Heilkraft und ihren Anbaumöglichkeiten auf wiedervernässten Moorflächen. Der Sonnentau mag wie ein Spezialfall wirken, verdeutlichtet aber die Potenziale des Heilpflanzenanbaus für den Wandel zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsweise in der Bioökonomie-Region Mecklenburg-Vorpommern. Darüber haben wir für Sie mit Prof. Dr. Sebastian Günther gesprochen. Prof. Günther leitet die Arbeitsgruppe „Pharmazeutische Biologie“ an der Universität Greifswald. Zusammen mit internen und externen Kooperationspartner*innen sind Prof. Günther und seine Arbeitsgruppe auf der Suche nach biogenen Quellen für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime, und zwar weltweit ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p style="text-align: center;">© Philipp Müller</p>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448285835" >
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			<p>Eines der am frühesten begonnenen Plant³-Projekte widmet sich der Erforschung der Moorpflanze „Sonnentau“, ihrer Heilkraft und ihren Anbaumöglichkeiten auf wiedervernässten Moorflächen. Der Sonnentau mag wie ein Spezialfall wirken, verdeutlichtet aber die Potenziale des Heilpflanzenanbaus für den Wandel zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsweise in der Bioökonomie-Region Mecklenburg-Vorpommern. Darüber haben wir für Sie mit Prof. Dr. Sebastian Günther gesprochen. Prof. Günther leitet die Arbeitsgruppe „Pharmazeutische Biologie“ an der Universität Greifswald. Zusammen mit internen und externen Kooperationspartner*innen sind Prof. Günther und seine Arbeitsgruppe auf der Suche nach biogenen Quellen für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime, und zwar weltweit ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448309075" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Herr Günther, warum sind biogene Quellen für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime so wichtig?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448338891" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Pharmazie ist lange reine Phytopharmazie gewesen, bei der biogene Quellen genutzt wurden, um Wirkstoffe zu entwickeln. Mit dem Aufkommen der chemischen Synthese ist das in den Hintergrund geraten, denn man konnte auf diesem Weg viele neue Wirkstoffe herstellen, die auf natürlichem Weg nicht herstellbar gewesen wären. Mittlerweile erleben Naturstoffe eine Renaissance. Der Grund dafür ist einfach: Die Naturstoffe werden von Pflanzen und Tieren gebildet, um Fraßfeinde abzuwehren, d.h. um in Interaktion mit anderen zu treten. Dies hat sich in Jahrmillionen von Co-Evolution entwickelt. Bei einem Naturstoff gibt es also eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für eine Wechselwirkung mit Proteinen, Enzymen etc. eines anderen Organismus. Genau das ist es, was ein Arzneimittel schaffen soll.</p>
<p>Was in den letzten Jahren deutlich wurde, ist, dass Naturstoffe auch für die chemische Synthese sehr wichtig sind. Naturstoffe haben dabei zum einen eine Vorbildfunktion dafür, wie man synthetische Wirkstoffe entwickeln kann, und zum anderen kann man auch den natürlichen Wirkstoff selbst weiterentwickeln. Zum Beispiel basieren viele synthetisch hergestellte Lokalanästhetika und Morphine in der Schmerztherapie auf Naturstoffen, die synthetisch verändert wurden, um weniger Nebenwirkungen auszulösen. Und Antibiotika stammen alle aus Pilzen oder Bakterien, wenn auch manchmal in modifizierter Form. Aber wenn man sich die Stereochemie anschaut, d.h. wie unterschiedliche Atome in einem Molekül räumlich zueinanderstehen und miteinander wechselwirken, dann sieht man, dass die Vielfalt der Natur sich nicht herstellen lässt.</p>
<p>Übrigens sind viele rezeptfrei in den Apotheken erhältliche Mittel naturstoffbasiert. Die evidenzbasierte Phytopharmazie hat in den letzten zwanzig Jahren viele Abwehrkämpfe gegen den Vorwurf der Wirkungslosigkeit geführt. Inzwischen sind die Präparate in der Apotheke großteils sehr gut mit Doppelblindstudien geprüft und ihre Wirkung ist nachgewiesen, vor allem im Bereich der Atemwegs- und Harnwegsinfektionen. Das spiegelt sich in den aktuellen ärztlichen Leitlinien.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448369644" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welcher Anteil der in Deutschland produzierten Arzneimittel basiert auf Arzneipflanzen und woher stammen diese?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448386289" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Circa die Hälfte der in Deutschland produzierten Arzneimittel basiert auf biogenen Quellen. Der Hauptanbau von Heilpflanzen in Deutschland erfolgt in den vier Bundesländern Thüringen, Hessen, Bayern und Niedersachsen. Aber von den bei der Arzneimittelherstellung in Deutschland verwendeten Pflanzen sind circa 90% importiert, wobei circa 70% aus Wildsammlungen stammen.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448403261" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Probleme gibt es bei der Beschaffung dieser Arzneipflanzen?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448434806" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Die Arzneimittelhersteller stehen vor dem Grundproblem, Heilpflanzen in ausreichender Anzahl und Qualität zu bekommen. Das hat mehrere Gründe: Die verfügbaren Heilpflanzen erreichen oftmals nicht mehr die Qualität der Ausgangsstoffe, die gebraucht werden. Es gibt eine ganz strikte Analytik für Rückstände, wie Pyrrolizidinalkaloide, Schwermetalle, Pestizide etc. Außerdem steht der Heilpflanzenanbau in vielen Ländern in Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Und dort, wo sie nicht angebaut, sondern wild gesammelt werden, führt dies dazu, dass viele Pflanzen wegen der großen Nachfrage in ihrem Vorkommen bedroht sind.</p>
<p>In Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Biodiversität ist diese Situation heutzutage eigentlich nicht mehr tragbar. Die Arzneimittelhersteller wissen, dass sie nicht auf ihren Websites mit Qualität, Nachhaltigkeit und Naturnähe werben und gleichzeitig ihre Pflanzen aus Ländern bekommen können, wo Umweltschutz, Biodiversität oder grundlegende unverhandelbare Standards wie Demokratie keine Rolle spielen.</p>
<p>Wir beobachten seit einiger Zeit bei den Arzneimittelherstellern ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass sich etwas verändern sollte und dass es vernünftig wäre, manche Heilpflanzen wieder in Deutschland anzubauen. Das ist bisher ein monetäres Problem gewesen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat aber gezeigt, wie weit und wie schwierig die internationalen Lieferketten sind und dass es leicht zu Lieferengpässen kommen kann.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448455366" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Welche Bedeutung hat der Arzneipflanzenanbau für MV und welche Perspektive sehen Sie hier? </span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448496285" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Bisher ist Mecklenburg-Vorpommern kein starker Standort für den Arzneipflanzenanbau in Deutschland. Das kann und sollte sich ändern. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Standorte, die gut geeignet sind und auch von der Industrie so eingeschätzt werden. Phytopharmaka werden zwar nicht „bio“ hergestellt und man kann es nicht so auf das Etikett schreiben, aber die Voraussetzungen sind eigentlich noch höher als bei „bio“. Das Problem ist, dass dort, wo in Deutschland Arzneipflanzen angebaut werden, es schnell passieren kann, dass vom Nachbarfeld Pestizide herüberwehen und die Ernte nicht mehr für Arzneimittel verwendet werden kann. Und hier bietet sich MV an: MV ist ein Flächenland mit viel naturgeschütztem Raum. Hier ließen sich Flächen finden, die relativ unbeeinflusst von Nachbarflächen wären. Landwirte mit einer großen Fläche könnten zum Beispiel zentral in ihrer Fläche Heilpflanzen anbauen. Oder man nutzt die beginnende Wiedervernässung der Moore, denn wenn diese Flächen wieder Naturraum bzw. naturnahe Räume sind, dann könnten die Randgebiete für Heilpflanzenanbau genutzt werden.</p>
<p>Eine Rolle spielt auch die Klimaprognose. Hier in MV wird es wärmer und die Starkwetterereignisse nehmen zu, dennoch ist die Prognose günstiger als in den bisherigen Anbaugebieten in Süddeutschland. Zum Beispiel leidet der Minze-Anbau im Thüringer Becken extrem unter Trockenheit.</p>
<p>Wir haben also die Natur, die Fläche und eine relativ günstige Klimaprognose. Außerdem gibt es interessierte Landwirt*innen, die im Bereich des ökologischen Anbaus gerne etwas ausprobieren wollen, wie wir bei den Vorbereitungen des Runden Tischs „Potenziale des Heilpflanzenanbaus im nordöstlichen MV“ am 1.2.2022 gesehen haben. Und der Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen passt in die Grundidee vom „Gesundheitsland MV“.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448547848" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Wie und warum engagieren Sie sich in diesem Bereich?</span></em></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448610531" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Grundanliegen der pharmazeutischen Biologie ist zu fragen: wo finde ich Ressourcen, die noch nicht untersucht worden sind, für eine ganz bestimmte Indikation? Wir suchen und untersuchen biogene Ressourcen auf ihre Wirkung gegen Bakterien, Pilze und auch gegen Viren.</p>
<p>Der Sonnentau ist für uns ein interessanter Sonderfall: Es handelt sich um eine heimische Pflanze, die genau in dem Bereich zu wirken scheint, der uns in der Forschung interessiert, und wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts tatsächlich so angewandt. Im 18. Und 19. Jahrhundert haben die Menschen ihn in den Mooren gesammelt, um ihn gegen Atemwegsinfektionen einzusetzen, bis er letztlich weggesammelt war, noch dazu, als die Moorflächen wegen der Trockenlegungen zurückgingen. Im DDR-Arzneibuch stand er noch bis 1950 und wurde dann trotz seiner bekannten Wirkung gestrichen, weil er so gut wie nicht mehr vorhanden war.</p>
<p>Durch Paludikultur wird Sonnentau jetzt wieder verfügbar und unsere Studien zeigen, dass er in durchaus erreichbarer Konzentration über eine Wirkung gegen multiresistente Keime verfügt. Sonnentau ist also eine Pflanze, deren Wirkung bekannt war, aber jahrelang nicht beforscht wurde, weil sie nicht verfügbar war – jetzt geht das wieder! Diese Kombination findet man relativ selten und interessiert uns daher besonders. Wir konnten übrigens zeigen, dass die hiesige Spezies besser wirksam ist als Importware. Bisher konnte man Sonnentau aus Madagaskar erhalten, der dort aus dem Moor wild gesammelt wird, aber nicht die gleiche Qualität erreicht.</p>
<p>Unsere Erkenntnisse zum Sonnentau möchten wir nicht nur wissenschaftlich nutzen. Wir sollten als Uni ins Land hineinstrahlen. Die pharmazeutische Biologie kann mit der Erforschung und Aufbereitung des Wissens zum Sonnentau dazu beitragen, und auch mit Erkenntnissen zu anderen, klassischen Arzneipflanzen. Für die Anbau- und Verwendungspraxis vielversprechend sind Klassiker wie Pfefferminze, Kamille, Melisse, Baldrian, die hier gut wachsen würden. Sie sind eigentlich „ausgeforscht“ und ihre Wirkung ist bereits untersucht und erwiesen.</p>
<p>Wir beobachten bei den Pharmafirmen ein wachsendes Interesse an regional angebauten Arzneipflanzen. Diese Umstellung ist ein Prozess, der von uns unterstützt werden muss. Da kann die Universität sich einbringen.</p>

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	</div>

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			<p class="p1" style="padding-left: 40px;"><span style="color: #7bb555;"><em><span class="s1">Herr Günther, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!</span></em></span></p>

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	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_custom_1645448672109 wpb_content_element wpb_animate_when_almost_visible wpb_fadeIn fadeIn vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span style="border-color:#7bbb55;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe „Pharmazeutische Biologie"</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span style="border-color:#7bbb55;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
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			<p>Zu den aktuellen Forschungsprojekten zählen unter anderem das Plant³-FuE-Projekt „Sonnentau aus MV &#8211; mit synergistischer Wirkung gegen multiresistente Keime (SaMV)“ zum im Interview angesprochenen Sonnentau. Im Zusammenhang mit der Plant³-Förderung durch das BMBF konnte als innovationsfördernde Infrastruktur eine klimatisierte mobile Pflanzenforschungs- und Pflanzenproduktionskammer und eine Hydroponik-Pilotanlage beschafft werden. Zusammen mit dem Innovations- und Bildungszentrum Hohen Luckow e.V. (IBZ) untersucht die Arbeitsgruppe im „Innovationsverbund Heilpflanzen in MV“ neue Anbautechniken für Heilpflanzen, die zuverlässig die gleiche Qualität liefern. Dies wird intensiviert am Modellstandort „RüBio“ im „Innovationsraum Bioökonomie auf Marinen Standorten“.</p>

		</div>
	</div>

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			<p><b>Contact</b></p>
<p>Prof. Dr. Sebastian Günther<br />
Institut für Pharmazie/LPG Pharmazeutische Biologie<br />
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17<br />
17489 Greifswald<br />
Mail: <a href="mailto:sebastian.guenther@uni-greifswald.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sebastian.guenther@uni-greifswald.de</a><br />
Web: <a href="https://pharmazie.uni-greifswald.de/institut/abteilungen/pharmazeutische-biologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pharmaceutical Biology</a> und <a href="https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/project/sonnentau-aus-m-v/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sonnentau aus M-V</a></p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nächster Halt: Aufbruch – Bericht über die Ökonomie des Moores und Plant³ in der Wirtschaftswoche</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2021/09/29/naechster-halt-aufbruch-bericht-ueber-die-oekonomie-des-moores-und-plant%c2%b3-in-der-wirtschaftswoche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 29 Sep 2021 16:28:17 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor der Bundestagswahl berichtete die Wirtschaftswoche im Rahmen des Multimedia-Projekts „Nächster Halt: Aufbruch!“ jeden Tag von einem anderen Ort, der an der längsten Intercity-Strecke in Deutschland, vom Badischen bis an die Ostsee, liegt. Die Fahrt führte durch sieben Bundesländer, durch Ost und West, durch Metropolen und durch die Provinz. An jeder Haltestelle porträtierte die Wirtschaftswoche Menschen voller Hoffnung, Zuversicht und Aufbruchsstimmung. Dadurch zeigt sich facettenreiche Zusammenschau von wirtschaftlichen Themen, welche die Menschen vor Ort bewegen und die deutschlandweit Relevanz haben – und Plant³ ist dabei!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p style="text-align: center;">© imago-images, dpa</p>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1632932861815" >
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			<p>Vor der Bundestagswahl berichtete die Wirtschaftswoche im Rahmen des Multimedia-Projekts „Nächster Halt: Aufbruch!“ jeden Tag von einem anderen Ort, der an der längsten Intercity-Strecke in Deutschland, vom Badischen bis an die Ostsee, liegt. Die Fahrt führte durch sieben Bundesländer, durch Ost und West, durch Metropolen und durch die Provinz. An jeder Haltestelle porträtierte die Wirtschaftswoche Menschen voller Hoffnung, Zuversicht und Aufbruchsstimmung. Dadurch zeigt sich facettenreiche Zusammenschau von wirtschaftlichen Themen, welche die Menschen vor Ort bewegen und die deutschlandweit Relevanz haben – und Plant³ ist dabei!</p>
<p>Am 25.9.2021 erschien der <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/nachhaltig-wachsen-die-oekonomie-des-moores/27644946.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a> „Die Ökonomie des Moores: Wie eine engagierte Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Unternehmern, Tüftlern und Politikern nicht nur die Natur schützt, sondern damit den Standort vorantreibt“.</p>
<p>Am 23.9.2021 erschien übrigens – Haltestelle Velgast – ein <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/fortschritt-auf-dem-feld-in-velgast-die-datendrescher-ki-und-big-data-trimmen-die-landwirtschaft-auf-effizienz/27640374.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a> über die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft, einem Projekt unserer Wir!-Bündnis-Kolleg*innen ArtIFARM!</p>
<p>Hier der Link zur Reportage „Nächster Halt: Aufbruch“: <a href="https://story.wiwo.de/2021/09/Deutschlandzug" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://story.wiwo.de/2021/09/Deutschlandzug</a></p>

		</div>
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			<p>Christian Theel, Max Haerder und Torsten Galke vor dem Tiny House, Foto: Stefan Seiberling</p>

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			<p>Angela Mehnert, Lorenz Rindler, Stefan Fassbinder und Max Haerder am Polder Eisenhammer, Foto: Michael Rühs</p>

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		<title>„Nächster Halt: Aufbruch!“ &#8211; Die WirtschaftsWoche zu Besuch in Greifswald</title>
		<link>https://biooekonomie.uni-greifswald.de/en/2021/09/20/naechster-halt-aufbruch-die-wirtschaftswoche-zu-besuch-in-greifswald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Theel]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 20 Sep 2021 17:00:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Plant³-Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Plant3]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die „Ökonomie des Moores“ und das Bündnis Plant³ standen im Fokus eines Besuchs der WirtschaftsWoche in Greifswald. Im Rahmen des Multimedia-Projekts „Nächster Halt: Aufbruch!“ folgt die WirtschaftsWoche in den Wochen vor der Bundestagswahl dem Intercity mit dem längsten Streckenverlauf in Deutschland, aus dem Badischen an die Ostsee, und portraitiert an ausgewählten Orten wirtschaftliche Themen, die die Menschen vor Ort bewegen und die deutschlandweit Relevanz haben. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Dr. Stefan Seiberling und Dr. Christian Theel (Uni Greifswald / Plant³) sowie Vertreter der Greifswalder Agrarinitiative, des Greifswald Moor Centrums und des Projekts Vorpommern Connect stellten dem Leiter des Hauptstadtbüros der WirtschaftsWoche, Max Haerder, am Polder Eisenhammer die gemeinsamen Bemühungen um eine nachhaltige und wertschöpfende Entwicklung der Region vor. Abgerundet wurde das Programm von einer Besichtigung des aus Paludimaterialien erbauten Tiny House – ein besonders beeindruckender Beleg für Innovationen aus wiedervernässten Mooren. Unter dem Strich stand vor allem die Botschaft, dass gerade die enge Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure neue, nachhaltige Wege der regionalen Wirtschaftsentwicklung ebnet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p style="text-align: center;">© wiwo.de</p>

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			<p>Die „Ökonomie des Moores“ und das Bündnis Plant³ standen im Fokus eines Besuchs der WirtschaftsWoche in Greifswald. Im Rahmen des Multimedia-Projekts „Nächster Halt: Aufbruch!“ folgt die WirtschaftsWoche in den Wochen vor der Bundestagswahl dem Intercity mit dem längsten Streckenverlauf in Deutschland, aus dem Badischen an die Ostsee, und portraitiert an ausgewählten Orten wirtschaftliche Themen, die die Menschen vor Ort bewegen und die deutschlandweit Relevanz haben. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Dr. Stefan Seiberling und Dr. Christian Theel (Uni Greifswald / Plant³) sowie Vertreter der Greifswalder Agrarinitiative, des Greifswald Moor Centrums und des Projekts Vorpommern Connect stellten dem Leiter des Hauptstadtbüros der WirtschaftsWoche, Max Haerder, am Polder Eisenhammer die gemeinsamen Bemühungen um eine nachhaltige und wertschöpfende Entwicklung der Region vor. Abgerundet wurde das Programm von einer Besichtigung des aus Paludimaterialien erbauten Tiny House – ein besonders beeindruckender Beleg für Innovationen aus wiedervernässten Mooren. Unter dem Strich stand vor allem die Botschaft, dass gerade die enge Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure neue, nachhaltige Wege der regionalen Wirtschaftsentwicklung ebnet.</p>
<p>Lese-Tipp: Der Beitrag erscheint in der WirtschaftsWoche am 25.09.2021 mit dem Titel „Die Ökonomie des Moores: Wie eine engagierte Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Unternehmern, Tüftlern und Politikern nicht nur die Natur schützt, sondern damit den Standort vorantreibt“.</p>

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			<p>Christian Theel, Max Haerder und Torsten Galke vor dem Tiny House, Foto: Stefan Seiberling</p>

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			<p>Angela Mehnert, Lorenz Rindler, Stefan Fassbinder und Max Haerder am Polder Eisenhammer, Foto: Michael Rühs</p>

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