{"id":57136,"date":"2026-06-15T17:27:41","date_gmt":"2026-06-15T15:27:41","guid":{"rendered":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/docs\/allgemeine-informationen-zum-leitfaden\/dokumentation-der-entwicklung-des-nachhaltigkeitschecks\/"},"modified":"2026-06-15T18:07:49","modified_gmt":"2026-06-15T16:07:49","slug":"dokumentation-der-entwicklung-des-nachhaltigkeitschecks","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/docs\/allgemeine-informationen-zum-leitfaden\/dokumentation-der-entwicklung-des-nachhaltigkeitschecks\/","title":{"rendered":"Dokumentation der Entwicklung des Nachhaltigkeitschecks"},"content":{"rendered":"<p>Die Entwicklung des Nachhaltigkeitschecks erfolgte unter Nutzung der im Folgenden dargestellten Methoden schwerpunktm\u00e4\u00dfig in den Jahren 2024 und 2025. Zun\u00e4chst wurden vorhandene branchen\u00fcbergreifende und branchenspezifische Ans\u00e4tze f\u00fcr die Nachhaltigkeitsbewertung auf Ebene von Unternehmen und Wertsch\u00f6pfungssystemen durch eine Literatur- und Desk-Recherche identifiziert. Insgesamt wurden hierbei \u00fcber 70 branchen\u00fcbergreifende Bewertungssysteme der Nachhaltigkeit erfasst. Darauf aufbauend wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, der die bestehenden Bewertungsans\u00e4tze den jeweiligen Nachhaltigkeitsdimensionen (\u00f6kologisch, \u00f6konomisch, sozial) zuordnet und gleichzeitig feststellt, ob ein Bezug zu Wertsch\u00f6pfungssystemen oder Gesch\u00e4ftsmodellen der Bio\u00f6konomie besteht.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Arbeitsschritt wurde eine umfassende Recherche zu den zuvor identifizierten Ans\u00e4tzen der Nachhaltigkeitsbewertung durchgef\u00fchrt. Der inhaltliche Fokus lag in der Erfassung der Methoden, Standards, m\u00f6glichen Zertifizierungen sowie Kriterien und Indikatoren der jeweiligen Ans\u00e4tze. Begleitend hierzu fand in Form von Expert*innen-Interviews ein Austausch \u00fcber bestehende Bewertungssysteme statt. Insgesamt wurden sieben Interviews zur Nachhaltigkeitsbewertung in der Bio\u00f6konomie, sowie weitere neun Interviews mit Tr\u00e4gern bestehender Bewertungssysteme gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der zuvor erfolgten Arbeitsschritte wurden schlie\u00dflich genutzt, um den Kriterienkatalog weiterzuentwickeln und zu bef\u00fcllen. Der Kriterienkatalog ist unterteilt in die \u00f6kologische, \u00f6konomische, soziale und eine \u00fcbergeordnete Nachhaltigkeitsdimension und setzt sich aus (i) einem SDG-Bezug, (ii) Spezifika der Bio\u00f6konomie, (iii) Wirkungskan\u00e4len f\u00fcr den regionalen Strukturwandel und (iv) technisch-organisatorischen Aspekten der betrachteten Ans\u00e4tze zusammen. Eine Dokumentation der Ergebnisse, insbesondere der identifizierten Ans\u00e4tze der Nachhaltigkeitsbewertung, wurde f\u00fcr die weitere Nutzung durch Dritte auf der Projekt-Website in tabellarischer Form zum Download zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Der zuvor erstellte und bef\u00fcllte Kriterienkatalog wurde hinsichtlich der Eignung und \u00dcbertragbarkeit der einzelnen Pr\u00fcfkriterien auf die Bio\u00f6konomie bewertet. Hierbei wurde eine Aufteilung des Katalogs auf die Ebenen \u201eGesch\u00e4ftsmodelle\u201c und \u201eWertsch\u00f6pfungssysteme\u201c der Bio\u00f6konomie durchgef\u00fchrt. Zur Erfassung der regionalen Anforderungen an Nachhaltigkeitschecks wurden Interviews mit Akteuren aus Bayern, Rhein-Neckar und Mitteldeutschland als Beispielregionen der Bio\u00f6konomie gef\u00fchrt. In den Gespr\u00e4chen kristallisierte sich einerseits die Notwendigkeit heraus, Systemgrenzen klar zu definieren. Andererseits wurde die Vernachl\u00e4ssigung \u00f6konomischer und sozialer Nachhaltigkeit und Datenl\u00fccken als bestehende Problemfelder f\u00fcr regionale Indikatoren herausgearbeitet. Unter Beachtung dieser Herausforderungen wurde die regionale Perspektive als Bewertungsma\u00dfstab in den Katalog eingebaut. Die Kriterien wurden zus\u00e4tzlich weiterentwickelt, um eine Bewertung des Einflusses von bio\u00f6konomischen Gesch\u00e4ftsmodellen und Wertsch\u00f6pfungssystemen auf den regionalen Strukturwandel zu erm\u00f6glichen. Dieser Prozess wurde erneut durch eine Literaturrecherche begleitet.<\/p>\n<p>Um eine finale Gesamtbewertung der identifizierten bestehenden Bewertungsans\u00e4tze vorzunehmen, wurde eine St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Analyse von 35 Bewertungssystemen durchgef\u00fchrt. Die Einsch\u00e4tzungen st\u00fctzten sich hierbei auf die Literaturrecherche sowie den Austausch mit Tr\u00e4gern bestehender Bewertungssysteme.<\/p>\n<p>Als finalen Schritt vor dem Beginn der Nachhaltigkeitscheck-Entwicklung wurden basierend auf allen zuvor durchgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten Empfehlungen f\u00fcr einen Nachhaltigkeitscheck abgeleitet. Um die bereits erlangten Erkenntnisse zu verifizieren und fr\u00fchzeitig Bedarfe aus der Region zu identifizieren wurden 19 weitere Interviews mit Expert*innen aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und intermedi\u00e4re Organisationen aus der Region des nord\u00f6stlichen Mecklenburg-Vorpommerns gef\u00fchrt. In den Gespr\u00e4chen ging es vorwiegend um den Nutzen von Bewertungssystemen der Nachhaltigkeit f\u00fcr die Region, die Anforderungen an das Bewertungssystem, Anwendungsw\u00fcnsche, die Bedeutung von Zertifizierungen sowie die erwartete zuk\u00fcnftige Wichtigkeit von Bewertungssystemen der Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>Auf Basis der Ergebnisse wurde ein erster eigener Entwurf eines Nachhaltigkeitschecks f\u00fcr den regionalen Strukturwandel durch die Bio\u00f6konomie erstellt. Dieser umfasste die Definition und Auswahl geeigneter Indikatoren sowie relevanter Datenquellen, die Entwicklung von Checklisten und Auswertungsinstrumenten, die Pr\u00fcfung der Datenverf\u00fcgbarkeit und Messbarkeit sowie die Festlegung von Gewichtungsans\u00e4tzen. Dar\u00fcber hinaus wurden bestehende Bewertungssysteme analysiert und f\u00fcr den regionalen Anwendungsfall angepasst, regionale Wirkmechanismen abgegrenzt und die Anlehnung an EU-Taxonomie, European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Explorations-Workshops mit regionalen Nachhaltigkeitsexpert*innen wurde dieser Entwurf diskutiert, reflektiert und n\u00e4chste Schritte f\u00fcr die Weiterentwicklung daraus abgeleitet. Am Workshop nahmen Wirtschafts- und Industriepartner*innen, Wirtschaftsf\u00f6rderer*innen, Regionalentwickler*innen und Manager*innen von Bio\u00f6konomie-Clustern teil, die Hinweise f\u00fcr die Praxistauglichkeit und Verbesserung des Nachhaltigkeitschecks gaben.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Schritten wurde der Nachhaltigkeitscheck mehrfach \u00fcberarbeitet und hinsichtlich der Datenerhebung, Messbarkeit und Relevanz der identifizierten Kriterien und Indikatoren bewertet. Indikatoren wurden als Fragen formuliert, Datenquellen und -verf\u00fcgbarkeit sowie Messbarkeit f\u00fcr jeden einzelnen Indikator definiert, Messbarkeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet (Eigenbewertung\/Selbst-Check und Fremdbewertung, durch Berater*innen) sowie die Gewichtung angewendet (Gewichtung der Indikatoren zueinander, um Zielkonflikte aufzul\u00f6sen, regionale Aspekte und Unternehmenskategorien zu ber\u00fccksichtigen). Durch diese \u00dcberpr\u00fcfung sowie die Zusammenfassung von mehreren Indikatoren wurde der Check von \u00fcber 300 auf 175 und in einem sp\u00e4teren Schritt auf 110 Indikatoren reduziert. Einige der Indikatoren sind auf Gesch\u00e4ftsmodelle und Wertsch\u00f6pfungssysteme anwendbar, andere hingegen ausschlie\u00dflich auf eine der beiden Ebenen. Es folgte eine Kategorisierung der Indikatoren nach Nachhaltigkeitskriterien sowie \u00fcbergeordneten Kategorien und Unterkategorien.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf wurden Fragestellungen zur Bewertung der Indikatoren formuliert sowie Methoden zur Datenerhebung und Bewertungsschemata definiert. Daraus resultierte durch unterschiedliche Erhebungs- und Bewertungsans\u00e4tze eine Aufteilung des Nachhaltigkeitschecks auf eine Gesch\u00e4ftsmodell- und eine Wertsch\u00f6pfungssystembewertung.<\/p>\n<p>Im Check f\u00fcr Gesch\u00e4ftsmodelle wird das Wertsch\u00f6pfungspotenzial eines Unternehmens im Hinblick auf seine F\u00e4higkeit untersucht, wirtschaftliche Ertr\u00e4ge zu erzielen und gleichzeitig \u00f6kologische sowie soziale Ziele zu verfolgen. Das Modul f\u00fcr Gesch\u00e4ftsmodelle kann unter https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/project\/geschaeftsmodelle mithilfe eines Online-Fragebogens eingesehen und bearbeitet werden. Das Modul kann eine sinnvolle Erg\u00e4nzung zum Wertsch\u00f6pfungssystemcheck sein, um die Nachhaltigkeit einzelner Gesch\u00e4ftsmodelle zu untersuchen und im Anschluss wieder im Wertsch\u00f6pfungssystem zu verorten.<\/p>\n<p>In diesem Leitfaden wird nachfolgend ausschlie\u00dflich der Check f\u00fcr Wertsch\u00f6pfungssysteme beschrieben. Hierbei wird die Nachhaltigkeit ganzer Netzwerke bestehend aus Unternehmen und Organisationen im Dialog mit regionalen und \u00fcberregionalen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung erfasst. Das Ziel dieses Ansatzes ist es, Handlungsoptionen und Fokusbereiche aufzuzeigen, mit deren Hilfe der nachhaltige Strukturwandel durch regionale bio\u00f6konomische Wertsch\u00f6pfungssysteme erfasst und ausgebaut werden kann. Der Prototyp zur Erprobung des Nachhaltigkeitschecks f\u00fcr Wertsch\u00f6pfungssysteme setzt sich aus einer Auswahl von Indikatoren aus dem entwickelten Kriterienkatalog zusammen, welche mithilfe einer umfassenden Datenrecherche sowie Umfragen und Interviews erfasst werden sollen.<\/p>\n<p>Bei Bedarf k\u00f6nnen die identifizierten Fokusbereiche aus der Wertsch\u00f6pfungssystemanalyse mithilfe des Nachhaltigkeitschecks f\u00fcr Gesch\u00e4ftsmodelle aus einer einzelbetrieblichen Perspektive betrachtet werden. Diese Kombination aus Wertsch\u00f6pfungssystems- und Gesch\u00e4ftsmodellperspektive m\u00fcsste eine ganzheitliche Analyse der Nachhaltigkeit von Prozessen und Strukturen in Bio\u00f6konomieregionen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die Erprobung des NaGeWe-Bio-Nachhaltigkeitschecks f\u00fcr bio\u00f6konomische Wertsch\u00f6pfungssysteme erfolgte in Form von zw\u00f6lf halbstrukturierten Gruppen- und Einzelinterviews mit Bio\u00f6konomie-Expert*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung im Zeitraum von Mai bis August 2025. Die Interviews wurden mit dem Ziel gef\u00fchrt, Praxiswissen zu integrieren, Indikatoren f\u00fcr die Dimensionen \u00d6kologie, \u00d6konomie, Soziales und Governance zu pr\u00fcfen sowie regionale Transformationspfade der Bio\u00f6konomie zu identifizieren. Im Zuge der Erprobung wurde somit nicht der Prototyp des Nachhaltigkeitschecks f\u00fcr bio\u00f6konomische Wertsch\u00f6pfungssysteme angewandt, sondern der bisherige Arbeitsstand im Austausch mit potenziellen Anwender*innen und Akteuren aus den Wertsch\u00f6pfungssystemen diskutiert und weiterentwickelt. Dieses Format wurde ausgew\u00e4hlt, um m\u00f6glichst viele Hinweise auf Anpassungsnotwendigkeiten und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Prototypen aus der Praxis zu integrieren.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu einzelbetrieblichen Gesch\u00e4ftsmodellen ist au\u00dferdem zu beachten, dass nicht eine Person oder ein Akteur alleine einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber das Wertsch\u00f6pfungssystem geben kann. Es ist immer ein multiperspektivisches und auf verschiedenen Quellen und Akteuren beruhendes Vorgehen notwendig.<\/p>\n<p>Der Nachhaltigkeitscheck wurden anhand der vier Fokusfelder des Plant3-B\u00fcndnisses als zugrunde liegende Wertsch\u00f6pfungssysteme erprobt. Somit wurden folgende Wertsch\u00f6pfungssysteme betrachtet und im Zuge der Interviews diskutiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Baumaterialien<\/li>\n<li>Lebens-, Nahrungserg\u00e4nzungs- und Futtermittel<\/li>\n<li>Biokunststoffe und Verpackungen<\/li>\n<li>Feinchemikalien und Phytopharmaka<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hierdurch wird das Projekt NaGeWe-Bio seiner Aufgabe gerecht, ein Instrumentarium zu entwickeln, mit dem bestehende und zuk\u00fcnftige Sto\u00dfrichtungen des B\u00fcndnisses bewertet und entsprechend ihrer Bedeutung f\u00fcr Strukturwandel und Nachhaltigkeit priorisiert werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig sichert die Vielfalt der betrachteten Ans\u00e4tze die grunds\u00e4tzliche \u00dcbertragbarkeit des Instrumentariums auf andere Regionen und Wertsch\u00f6pfungssysteme ab.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse und Optimierungshinweise aus den Interviews wurden im Anschluss mittels einer thematische Inhaltsanalyse in sechs Themencluster zusammengefasst:<\/p>\n<ol>\n<li>Strategische Steuerung &amp; Netzwerk-Governance: Fehlende verbindliche Bewertungsgrundlage f\u00fcr Beirat\/Projektbewilligung (Plant\u00b3); Bedarf an prognostischen Indikatoren.<\/li>\n<li>Regionale Wertsch\u00f6pfung &amp; Ressourcenmanagement: Defizit bei Verarbeitung biogener Reststoffe in Mecklenburg-Vorpommern; Bedarf an erster Verarbeitungsstufe von Biomasse zur Sicherung regionaler Wertsch\u00f6pfung.<\/li>\n<li>Kriterien f\u00fcr Indikatoren &amp; Bewertungslogik: Regionale Identit\u00e4t, Ressourceneffizienz, Arbeitsplatzqualit\u00e4t, Innovationsf\u00e4higkeit; Gewichtung nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe.<\/li>\n<li>One Health \/ Gesundheitswirtschaft: Bio\u00f6konomie als Beitrag zu einer &#8218;gesundheitsf\u00f6rdernden Region&#8216; verstehen; Verbindung Umwelt- und Humanbiologie in Indikatoren herstellen.<\/li>\n<li>KMU- und Investorenperspektive: Mangel an praktischen Tools zur Selbstbewertung; Vorschlag: modularer Aufbau des Checks.<\/li>\n<li>Rahmenbedingungen &amp; Politik: Fehlende institutionelle Zust\u00e4ndigkeit; Bedarf an abgestimmter Bio\u00f6konomie-Strategie f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern \u00fcber Ministerien hinweg.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Laufe der Erprobung des Wertsch\u00f6pfungssystem-Moduls wurde klar, dass es die Umsetzbarkeit der notwendigen Datenrecherchen und Umfragen voraussetzungsvoll ist. Die ben\u00f6tigen Daten sind zu einem Gro\u00dfteil eigenst\u00e4ndig zu erheben, da keine bestehenden Datenbanken identifiziert werden konnten, die den ben\u00f6tigten Anforderungen an r\u00e4umliche Aufl\u00f6sung und Differenzierbarkeit innerhalb von Wertsch\u00f6pfungssystemen gerecht werden. Es ist zwar grundlegend m\u00f6glich die ben\u00f6tigte Datenbasis durch umfangreiche eigene Erhebungen und Umfragen zu erstellen, jedoch fehlen der Zielgruppe, die das Bewertungsmodul in Zukunft anwenden wird, hierf\u00fcr h\u00e4ufig die zeitlichen und finanziellen Kapazit\u00e4ten. Um die Praxistauglichkeit des Checks zu gew\u00e4hrleisten und den Anforderungen der Zielgruppe gerecht zu werden, musste der Ansatz zur Datenerhebung daher auf Basis der Erprobung grundlegend \u00fcberarbeitet werden.<\/p>\n<p>Als Ergebnis der \u00dcberarbeitungsphase wurde aus dem urspr\u00fcnglich angedachten quantitativen Bewertungsscore f\u00fcr die Nachhaltigkeit von bio\u00f6konomischen Wertsch\u00f6pfungssystemen ein modulares System f\u00fcr Beratungs- und Dialogprozesse entwickelt. Ziel dieser Prozesse ist es, Wege, Handlungsoptionen und Fokusbereiche aufzuzeigen, um den nachhaltigen Strukturwandel durch regionale bio\u00f6konomische Wertsch\u00f6pfungssysteme zu erfassen, zu bewerten und auszubauen. Die Vorgehensweise des neu entwickelten Systems setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>Modul 1: Eingrenzung und Erfassung des Wertsch\u00f6pfungssystems<\/li>\n<li>Modul 2: Datenerhebung<\/li>\n<li>Modul 3: Auswertung und Bewertung<\/li>\n<li>Modul 4: Aufbereitung und Transfer der Ergebnisse<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"featured_media":0,"parent":56828,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_is_vendor_doc":"0","footnotes":""},"doc_tag":[],"class_list":["post-57136","docs","type-docs","status-publish","hentry","description-off"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57136"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57161,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57136\/revisions\/57161"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/56828"}],"prev":[{"title":"Nachhaltigkeit von Wertsch\u00f6pfungssystemen in der Bio\u00f6konomie","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/docs\/allgemeine-informationen-zum-leitfaden\/nachhaltigkeit-von-wertschoepfungssystemen-in-der-biooekonomie\/","href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/doc_tag?post=57136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}