{"id":57171,"date":"2026-06-15T18:12:51","date_gmt":"2026-06-15T16:12:51","guid":{"rendered":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/docs\/modul1\/schritt-3-steckbriefumfrage\/"},"modified":"2026-06-16T10:58:31","modified_gmt":"2026-06-16T08:58:31","slug":"schritt-3-steckbriefumfrage","status":"publish","type":"docs","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/docs\/modul1\/schritt-3-steckbriefumfrage\/","title":{"rendered":"Schritt 3: Steckbriefumfrage"},"content":{"rendered":"<p>Das Wertsch\u00f6pfungssystem ist nun definiert und kann untersucht werden. Mithilfe einer Umfrage soll zun\u00e4chst die grundlegende Zusammensetzung des Wertsch\u00f6pfungssystems erfasst werden. Ziel der Umfrage ist es, alle Unternehmen und Akteure, die sich innerhalb der definierten Systemgrenzen befinden anhand ausgew\u00e4hlter Eigenschaften im System zu verorten. Hierdurch k\u00f6nnen im sp\u00e4teren Verlauf der Untersuchung Interviewpartner*innen identifiziert werden und die Erkenntnisse direkt mit den Systemakteuren und ihren Aktivit\u00e4ten verkn\u00fcpft werden.<\/p>\n<p>Die Umfrage ist im Stil eines kompakten Steckbriefes konzeptioniert. Der Aufwand f\u00fcr die Teilnehmer*innen wird bewusst geringgehalten, um R\u00fcckmeldungshemmnisse zu reduzieren und ein m\u00f6glichst vollst\u00e4ndiges Bild vom Wertsch\u00f6pfungssystem zu erm\u00f6glichen. F\u00fcr alle Unternehmen und Akteure des definierten Systems werden die folgenden Eigenschaften abgefragt:<\/p>\n<ul>\n<li>Einordnung nach KMU-Klassifikation (EU-Definition)<\/li>\n<li>Anzahl der Angestellten in Vollzeit\u00e4quivalenten (vier Klassen vorgeben)<\/li>\n<li>Zuordnung zu einer oder mehreren Wertsch\u00f6pfungsstufen (Auswahl aus Schritt 2.3)<\/li>\n<li>Biomassestr\u00f6me, an deren Wertsch\u00f6pfungskette das Unternehmen beteiligt ist<\/li>\n<li>Einzugsgebiet der Biomassestr\u00f6me (prozentualer Anteil f\u00fcr Kernregion, unmittelbare Umgebung und externe Zone aus Schritt 2.1 absch\u00e4tzen)<\/li>\n<li>Produkte oder Mehrwerte (bei Dienstleistungen), die aus dem Wertsch\u00f6pfungsprozess des Unternehmens hervorgehen<\/li>\n<li>Vertriebsgebiet der Produkte oder Dienstleistungen (prozentualer Anteil f\u00fcr Kernregion, unmittelbare Umgebung und externe Zone aus Schritt 2.1 absch\u00e4tzen)<\/li>\n<li>optional: Liste mit Kooperationspartner*innen innerhalb des Wertsch\u00f6pfungssystems<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"gap\" style=\"line-height: 10px; height: 10px;\"><\/div>\n<p>Durch Verkn\u00fcpfung dieser Liste an Eigenschaften mit dem analytischen Fokus und den Systemgrenzen kann der Fragebogen f\u00fcr die Erhebung erstellt werden. Der Fragebogen soll f\u00fcr jede der Eigenschaften jeweils eine ausformulierte Fragestellung und mehrere Antwortoption oder ein Freitextfeld enthalten. Konkretisierungen auf Basis der Systemgrenzen sind besonders in Bezug auf die Wertsch\u00f6pfungsstufen, die Biomassestr\u00f6me und die Endprodukte notwendig.<\/p>\n<p>Zur Durchf\u00fchrung der Steckbriefumfrage sollte der Fragebogen von allen Unternehmen und Akteuren, die sich innerhalb der Grenzen des Wertsch\u00f6pfungssystems befinden, ausgef\u00fcllt werden. Falls zum Zeitpunkt der Durchf\u00fchrung nicht alle Unternehmen des Wertsch\u00f6pfungssystems bekannt sind, ist es zielf\u00fchrend die letzte optionale Frage (siehe Liste oben) an einige gut vernetzte Schl\u00fcsselakteure zu stellen. Auf diese Weise kann das bereits bekannte Netzwerk im Rahmen der Untersuchung erweitert werden. Im weiteren Verlauf der Untersuchung kann die Steckbriefumfrage fortlaufend durchgef\u00fchrt werden, sobald neue Akteure des Wertsch\u00f6pfungssystems identifiziert werden.<\/p>\n<p>Um die ausgef\u00fcllten Frageb\u00f6gen nutzen zu k\u00f6nnen, sollten diese in einer Datenbank hinterlegt werden. Auf diese Weise k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig Suchanfragen innerhalb des Wertsch\u00f6pfungssystems gestellt werden. Wichtig hierf\u00fcr ist, dass die Begriffe innerhalb der Datenbank harmonisiert sind. Es sollten also einander \u00e4hnliche Begriffe aus den beantworteten Steckbriefen einander angeglichen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hr-thick\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung der Aktivit\u00e4ten zum Erf\u00fcllen von Schritt 3:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Formulierung von Fragestellung und Antwortoptionen (auch Freitext m\u00f6glich) anhand des analytischen Fokus und der Systemgrenzen f\u00fcr die oben aufgelisteten Eigenschaften<\/li>\n<li>Identifizierung aller Akteure, die sich innerhalb der definierten Systemgrenzen befinden<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung der Umfrage<\/li>\n<li>Hinterlegen der Steckbriefe in einer Datenbank<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"featured_media":0,"parent":56838,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_is_vendor_doc":"0","footnotes":""},"doc_tag":[],"class_list":["post-57171","docs","type-docs","status-publish","hentry","description-off"],"comment_count":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs"}],"about":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/docs"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57171"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57171\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57265,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57171\/revisions\/57265"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/56838"}],"prev":[{"title":"Schritt 2: Festlegen der Grenzen des Wertsch\u00f6pfungssystems","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/docs\/modul1\/schritt-2-festlegen-der-grenzen-des-wertschoepfungssystems\/","href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/docs\/57165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"doc_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/doc_tag?post=57171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}