{"id":54255,"date":"2022-02-21T14:19:24","date_gmt":"2022-02-21T13:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/?p=54255"},"modified":"2022-02-21T14:19:24","modified_gmt":"2022-02-21T13:19:24","slug":"plant%c2%b3-im-gespraech-mit-prof-dr-sebastian-guenther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/2022\/02\/21\/plant%c2%b3-im-gespraech-mit-prof-dr-sebastian-guenther\/","title":{"rendered":"Plant\u00b3 im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Sebastian G\u00fcnther"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1608021875151 vc_row-has-fill\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p style=\"text-align: center;\">\u00a9 Philipp M\u00fcller<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<div class=\"ult-spacer spacer-69e8eeac38a19\" data-id=\"69e8eeac38a19\" data-height=\"30\" data-height-mobile=\"30\" data-height-tab=\"30\" data-height-tab-portrait=\"\" data-height-mobile-landscape=\"\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_custom_1608021900846\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1591696659725\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3 style=\"text-align: left\" class=\"vc_custom_heading vc_do_custom_heading\" >Plant\u00b3 im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Sebastian G\u00fcnther<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448285835\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Eines der am fr\u00fchesten begonnenen Plant\u00b3-Projekte widmet sich der Erforschung der Moorpflanze \u201eSonnentau\u201c, ihrer Heilkraft und ihren Anbaum\u00f6glichkeiten auf wiedervern\u00e4ssten Moorfl\u00e4chen. Der Sonnentau mag wie ein Spezialfall wirken, verdeutlichtet aber die Potenziale des Heilpflanzenanbaus f\u00fcr den Wandel zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsweise in der Bio\u00f6konomie-Region Mecklenburg-Vorpommern. Dar\u00fcber haben wir f\u00fcr Sie mit Prof. Dr. Sebastian G\u00fcnther gesprochen. Prof. G\u00fcnther leitet die Arbeitsgruppe \u201ePharmazeutische Biologie\u201c an der Universit\u00e4t Greifswald. Zusammen mit internen und externen Kooperationspartner*innen sind Prof. G\u00fcnther und seine Arbeitsgruppe auf der Suche nach biogenen Quellen f\u00fcr die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime, und zwar weltweit ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448309075\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Herr G\u00fcnther, warum sind biogene Quellen f\u00fcr die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime so wichtig?<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448338891\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Pharmazie ist lange reine Phytopharmazie gewesen, bei der biogene Quellen genutzt wurden, um Wirkstoffe zu entwickeln. Mit dem Aufkommen der chemischen Synthese ist das in den Hintergrund geraten, denn man konnte auf diesem Weg viele neue Wirkstoffe herstellen, die auf nat\u00fcrlichem Weg nicht herstellbar gewesen w\u00e4ren. Mittlerweile erleben Naturstoffe eine Renaissance. Der Grund daf\u00fcr ist einfach: Die Naturstoffe werden von Pflanzen und Tieren gebildet, um Fra\u00dffeinde abzuwehren, d.h. um in Interaktion mit anderen zu treten. Dies hat sich in Jahrmillionen von Co-Evolution entwickelt. Bei einem Naturstoff gibt es also eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Wechselwirkung mit Proteinen, Enzymen etc. eines anderen Organismus. Genau das ist es, was ein Arzneimittel schaffen soll.<\/p>\n<p>Was in den letzten Jahren deutlich wurde, ist, dass Naturstoffe auch f\u00fcr die chemische Synthese sehr wichtig sind. Naturstoffe haben dabei zum einen eine Vorbildfunktion daf\u00fcr, wie man synthetische Wirkstoffe entwickeln kann, und zum anderen kann man auch den nat\u00fcrlichen Wirkstoff selbst weiterentwickeln. Zum Beispiel basieren viele synthetisch hergestellte Lokalan\u00e4sthetika und Morphine in der Schmerztherapie auf Naturstoffen, die synthetisch ver\u00e4ndert wurden, um weniger Nebenwirkungen auszul\u00f6sen. Und Antibiotika stammen alle aus Pilzen oder Bakterien, wenn auch manchmal in modifizierter Form. Aber wenn man sich die Stereochemie anschaut, d.h. wie unterschiedliche Atome in einem Molek\u00fcl r\u00e4umlich zueinanderstehen und miteinander wechselwirken, dann sieht man, dass die Vielfalt der Natur sich nicht herstellen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens sind viele rezeptfrei in den Apotheken erh\u00e4ltliche Mittel naturstoffbasiert. Die evidenzbasierte Phytopharmazie hat in den letzten zwanzig Jahren viele Abwehrk\u00e4mpfe gegen den Vorwurf der Wirkungslosigkeit gef\u00fchrt. Inzwischen sind die Pr\u00e4parate in der Apotheke gro\u00dfteils sehr gut mit Doppelblindstudien gepr\u00fcft und ihre Wirkung ist nachgewiesen, vor allem im Bereich der Atemwegs- und Harnwegsinfektionen. Das spiegelt sich in den aktuellen \u00e4rztlichen Leitlinien.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448369644\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Welcher Anteil der in Deutschland produzierten Arzneimittel basiert auf Arzneipflanzen und woher stammen diese?<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448386289\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Circa die H\u00e4lfte der in Deutschland produzierten Arzneimittel basiert auf biogenen Quellen. Der Hauptanbau von Heilpflanzen in Deutschland erfolgt in den vier Bundesl\u00e4ndern Th\u00fcringen, Hessen, Bayern und Niedersachsen. Aber von den bei der Arzneimittelherstellung in Deutschland verwendeten Pflanzen sind circa 90% importiert, wobei circa 70% aus Wildsammlungen stammen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448403261\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Welche Probleme gibt es bei der Beschaffung dieser Arzneipflanzen?<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448434806\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Die Arzneimittelhersteller stehen vor dem Grundproblem, Heilpflanzen in ausreichender Anzahl und Qualit\u00e4t zu bekommen. Das hat mehrere Gr\u00fcnde: Die verf\u00fcgbaren Heilpflanzen erreichen oftmals nicht mehr die Qualit\u00e4t der Ausgangsstoffe, die gebraucht werden. Es gibt eine ganz strikte Analytik f\u00fcr R\u00fcckst\u00e4nde, wie Pyrrolizidinalkaloide, Schwermetalle, Pestizide etc. Au\u00dferdem steht der Heilpflanzenanbau in vielen L\u00e4ndern in Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmittelpflanzen. Und dort, wo sie nicht angebaut, sondern wild gesammelt werden, f\u00fchrt dies dazu, dass viele Pflanzen wegen der gro\u00dfen Nachfrage in ihrem Vorkommen bedroht sind.<\/p>\n<p>In Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Biodiversit\u00e4t ist diese Situation heutzutage eigentlich nicht mehr tragbar. Die Arzneimittelhersteller wissen, dass sie nicht auf ihren Websites mit Qualit\u00e4t, Nachhaltigkeit und Naturn\u00e4he werben und gleichzeitig ihre Pflanzen aus L\u00e4ndern bekommen k\u00f6nnen, wo Umweltschutz, Biodiversit\u00e4t oder grundlegende unverhandelbare Standards wie Demokratie keine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Wir beobachten seit einiger Zeit bei den Arzneimittelherstellern ein wachsendes Bewusstsein daf\u00fcr, dass sich etwas ver\u00e4ndern sollte und dass es vern\u00fcnftig w\u00e4re, manche Heilpflanzen wieder in Deutschland anzubauen. Das ist bisher ein monet\u00e4res Problem gewesen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat aber gezeigt, wie weit und wie schwierig die internationalen Lieferketten sind und dass es leicht zu Lieferengp\u00e4ssen kommen kann.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448455366\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Welche Bedeutung hat der Arzneipflanzenanbau f\u00fcr MV und welche Perspektive sehen Sie hier?\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448496285\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Bisher ist Mecklenburg-Vorpommern kein starker Standort f\u00fcr den Arzneipflanzenanbau in Deutschland. Das kann und sollte sich \u00e4ndern. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Standorte, die gut geeignet sind und auch von der Industrie so eingesch\u00e4tzt werden. Phytopharmaka werden zwar nicht \u201ebio\u201c hergestellt und man kann es nicht so auf das Etikett schreiben, aber die Voraussetzungen sind eigentlich noch h\u00f6her als bei \u201ebio\u201c. Das Problem ist, dass dort, wo in Deutschland Arzneipflanzen angebaut werden, es schnell passieren kann, dass vom Nachbarfeld Pestizide her\u00fcberwehen und die Ernte nicht mehr f\u00fcr Arzneimittel verwendet werden kann. Und hier bietet sich MV an: MV ist ein Fl\u00e4chenland mit viel naturgesch\u00fctztem Raum. Hier lie\u00dfen sich Fl\u00e4chen finden, die relativ unbeeinflusst von Nachbarfl\u00e4chen w\u00e4ren. Landwirte mit einer gro\u00dfen Fl\u00e4che k\u00f6nnten zum Beispiel zentral in ihrer Fl\u00e4che Heilpflanzen anbauen. Oder man nutzt die beginnende Wiedervern\u00e4ssung der Moore, denn wenn diese Fl\u00e4chen wieder Naturraum bzw. naturnahe R\u00e4ume sind, dann k\u00f6nnten die Randgebiete f\u00fcr Heilpflanzenanbau genutzt werden.<\/p>\n<p>Eine Rolle spielt auch die Klimaprognose. Hier in MV wird es w\u00e4rmer und die Starkwetterereignisse nehmen zu, dennoch ist die Prognose g\u00fcnstiger als in den bisherigen Anbaugebieten in S\u00fcddeutschland. Zum Beispiel leidet der Minze-Anbau im Th\u00fcringer Becken extrem unter Trockenheit.<\/p>\n<p>Wir haben also die Natur, die Fl\u00e4che und eine relativ g\u00fcnstige Klimaprognose. Au\u00dferdem gibt es interessierte Landwirt*innen, die im Bereich des \u00f6kologischen Anbaus gerne etwas ausprobieren wollen, wie wir bei den Vorbereitungen des Runden Tischs \u201ePotenziale des Heilpflanzenanbaus im nord\u00f6stlichen MV\u201c am 1.2.2022 gesehen haben. Und der Anbau von Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen passt in die Grundidee vom \u201eGesundheitsland MV\u201c.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448547848\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Wie und warum engagieren Sie sich in diesem Bereich?<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448610531\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Grundanliegen der pharmazeutischen Biologie ist zu fragen: wo finde ich Ressourcen, die noch nicht untersucht worden sind, f\u00fcr eine ganz bestimmte Indikation? Wir suchen und untersuchen biogene Ressourcen auf ihre Wirkung gegen Bakterien, Pilze und auch gegen Viren.<\/p>\n<p>Der Sonnentau ist f\u00fcr uns ein interessanter Sonderfall: Es handelt sich um eine heimische Pflanze, die genau in dem Bereich zu wirken scheint, der uns in der Forschung interessiert, und wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts tats\u00e4chlich so angewandt. Im 18. Und 19. Jahrhundert haben die Menschen ihn in den Mooren gesammelt, um ihn gegen Atemwegsinfektionen einzusetzen, bis er letztlich weggesammelt war, noch dazu, als die Moorfl\u00e4chen wegen der Trockenlegungen zur\u00fcckgingen. Im DDR-Arzneibuch stand er noch bis 1950 und wurde dann trotz seiner bekannten Wirkung gestrichen, weil er so gut wie nicht mehr vorhanden war.<\/p>\n<p>Durch Paludikultur wird Sonnentau jetzt wieder verf\u00fcgbar und unsere Studien zeigen, dass er in durchaus erreichbarer Konzentration \u00fcber eine Wirkung gegen multiresistente Keime verf\u00fcgt. Sonnentau ist also eine Pflanze, deren Wirkung bekannt war, aber jahrelang nicht beforscht wurde, weil sie nicht verf\u00fcgbar war \u2013 jetzt geht das wieder! Diese Kombination findet man relativ selten und interessiert uns daher besonders. Wir konnten \u00fcbrigens zeigen, dass die hiesige Spezies besser wirksam ist als Importware. Bisher konnte man Sonnentau aus Madagaskar erhalten, der dort aus dem Moor wild gesammelt wird, aber nicht die gleiche Qualit\u00e4t erreicht.<\/p>\n<p>Unsere Erkenntnisse zum Sonnentau m\u00f6chten wir nicht nur wissenschaftlich nutzen. Wir sollten als Uni ins Land hineinstrahlen. Die pharmazeutische Biologie kann mit der Erforschung und Aufbereitung des Wissens zum Sonnentau dazu beitragen, und auch mit Erkenntnissen zu anderen, klassischen Arzneipflanzen. F\u00fcr die Anbau- und Verwendungspraxis vielversprechend sind Klassiker wie Pfefferminze, Kamille, Melisse, Baldrian, die hier gut wachsen w\u00fcrden. Sie sind eigentlich \u201eausgeforscht\u201c und ihre Wirkung ist bereits untersucht und erwiesen.<\/p>\n<p>Wir beobachten bei den Pharmafirmen ein wachsendes Interesse an regional angebauten Arzneipflanzen. Diese Umstellung ist ein Prozess, der von uns unterst\u00fctzt werden muss. Da kann die Universit\u00e4t sich einbringen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448636560\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p class=\"p1\" style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #7bb555;\"><em><span class=\"s1\">Herr G\u00fcnther, wir danken Ihnen herzlich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/span><\/em><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1591699373541 vc_row-has-fill\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_custom_1645448672109 wpb_content_element wpb_animate_when_almost_visible wpb_fadeIn fadeIn vc_separator-has-text\" ><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_l\"><span style=\"border-color:#7bbb55;\" class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span><h4>Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe \u201ePharmazeutische Biologie\"<\/h4><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_r\"><span style=\"border-color:#7bbb55;\" class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span>\n<\/div>\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448686787\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Zu den aktuellen Forschungsprojekten z\u00e4hlen unter anderem das Plant\u00b3-FuE-Projekt \u201eSonnentau aus MV &#8211; mit synergistischer Wirkung gegen multiresistente Keime (SaMV)\u201c zum im Interview angesprochenen Sonnentau. Im Zusammenhang mit der Plant\u00b3-F\u00f6rderung durch das BMBF konnte als innovationsf\u00f6rdernde Infrastruktur eine klimatisierte mobile Pflanzenforschungs- und Pflanzenproduktionskammer und eine Hydroponik-Pilotanlage beschafft werden. Zusammen mit dem Innovations- und Bildungszentrum Hohen Luckow e.V. (IBZ) untersucht die Arbeitsgruppe im \u201eInnovationsverbund Heilpflanzen in MV\u201c neue Anbautechniken f\u00fcr Heilpflanzen, die zuverl\u00e4ssig die gleiche Qualit\u00e4t liefern. Dies wird intensiviert am Modellstandort \u201eR\u00fcBio\u201c im \u201eInnovationsraum Bio\u00f6konomie auf Marinen Standorten\u201c.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1645448837386\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p><b>Contact<\/b><\/p>\n<p>Prof. Dr. Sebastian G\u00fcnther<br \/>\nInstitut f\u00fcr Pharmazie\/LPG Pharmazeutische Biologie<br \/>\nFriedrich-Ludwig-Jahn-Stra\u00dfe 17<br \/>\n17489 Greifswald<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:sebastian.guenther@uni-greifswald.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sebastian.guenther@uni-greifswald.de<\/a><br \/>\nWeb: <a href=\"https:\/\/pharmazie.uni-greifswald.de\/institut\/abteilungen\/pharmazeutische-biologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pharmaceutical Biology<\/a> und <a href=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/project\/sonnentau-aus-m-v\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sonnentau aus M-V<\/a><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<div class=\"vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div  class=\"wpb_single_image wpb_content_element vc_align_left\">\n\t\t\n\t\t<figure class=\"wpb_wrapper vc_figure\">\n\t\t\t<div class=\"vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey layzr-bg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"162\" height=\"89\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 162 89'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Logo-P3_s.png\" class=\"lazy-load vc_single_image-img attachment-medium\" alt=\"\" title=\"Logo P3_s\"  data-dt-location=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/logo-p3_s\/\" \/><\/div>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div  class=\"wpb_single_image wpb_content_element vc_align_left\">\n\t\t\n\t\t<figure class=\"wpb_wrapper vc_figure\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/\" target=\"_blank\"  class=\"vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey layzr-bg\"   ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"228\" height=\"135\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 228 135'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/logo-bmbf.png\" class=\"lazy-load vc_single_image-img attachment-medium\" alt=\"\" title=\"logo bmbf\"  data-dt-location=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/home\/logo-bmbf\/\" \/><\/a>\n\t\t<\/figure>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div  class=\"wpb_single_image wpb_content_element vc_align_left  vc_custom_1608021214817\">\n\t\t\n\t\t<figure class=\"wpb_wrapper vc_figure\">\n\t\t\t<div class=\"vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey layzr-bg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 300 200'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/WIR-Logo_600x400-300x200.jpg\" class=\"lazy-load vc_single_image-img attachment-medium\" alt=\"\" title=\"WIR-Logo_600x400\" data-srcset=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/WIR-Logo_600x400-300x200.jpg 300w, https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/WIR-Logo_600x400-768x513.jpg 768w, https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/WIR-Logo_600x400-391x260.jpg 391w, 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Der Sonnentau mag wie ein Spezialfall wirken, verdeutlichtet aber die Potenziale des Heilpflanzenanbaus f\u00fcr den Wandel zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsweise in der Bio\u00f6konomie-Region Mecklenburg-Vorpommern. Dar\u00fcber haben wir f\u00fcr Sie mit Prof. Dr. Sebastian G\u00fcnther gesprochen. Prof. G\u00fcnther leitet die Arbeitsgruppe \u201ePharmazeutische Biologie\u201c an der Universit\u00e4t Greifswald. Zusammen mit internen und externen Kooperationspartner*innen sind Prof. G\u00fcnther und seine Arbeitsgruppe auf der Suche nach biogenen Quellen f\u00fcr die Entwicklung wirksamer Arzneimittel im Kampf gegen krankheitserregende Keime, und zwar weltweit ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern.<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":54257,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,160],"tags":[42,43],"class_list":["post-54255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-imgespraech","category-plant3-nachrichten","tag-haeufig-angefragt","tag-plant3","category-41","category-160","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54255"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54261,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54255\/revisions\/54261"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}