{"id":55990,"date":"2024-04-11T21:19:38","date_gmt":"2024-04-11T19:19:38","guid":{"rendered":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/?p=55990"},"modified":"2024-04-11T21:19:38","modified_gmt":"2024-04-11T19:19:38","slug":"3-fragen-an-felix-klimm-plant%c2%b3-projekt-regionales-lernen-biooekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/2024\/04\/11\/3-fragen-an-felix-klimm-plant%c2%b3-projekt-regionales-lernen-biooekonomie\/","title":{"rendered":"3 Fragen an Felix Klimm \/ Plant\u00b3-Projekt Regionales Lernen Bio\u00f6konomie"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1591696659725\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3 style=\"text-align: left\" class=\"vc_custom_heading vc_do_custom_heading\" >3 Fragen an Felix Klimm \/ Plant\u00b3-Projekt Regionales Lernen Bio\u00f6konomie<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575220209\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p>Im Projekt \u201eRegionales Lernen Bio\u00f6konomie\u201c werden zusammen mit regionalen Unternehmen in Vorpommern bio\u00f6konomische Lernangebote zu LAND, MOOR und MEER entwickelt. Hier sollen sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcber Rohstoffquellen, Wertsch\u00f6pfungsketten und nachhaltiges Wirtschaften informieren k\u00f6nnen. Zur Projektarbeit z\u00e4hlt auch, das vor- und nachbereitende Lehrmaterial zu entwickeln und die Lernangebote im regul\u00e4ren Schulcurriculum zu verankern.<\/p>\n<p>Wir haben uns f\u00fcr Sie mit dem Projektmitarbeiter Felix Klimm unterhalten:<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575268800\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p><span style=\"color: #339966;\"><em>Herr Klimm, woran arbeiten Sie gerade ganz konkret? <\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575380924\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p>Ganz konkret arbeite ich gerade an der Entwicklung von Schulmaterialien, damit Lehrkr\u00e4fte die Besuche an den au\u00dferschulischen Lernorten im Unterricht gut vor- und nachbereiten k\u00f6nnen. F\u00fcr die Vorbereitung der Besuche habe ich mich f\u00fcr die Mystery-Methode entschieden. Diese ist im Geographie- und Biologieunterricht sehr beliebt: Mit Hilfe von Hinweisk\u00e4rtchen soll eine spannende bzw. mysteri\u00f6se Ausgangsfrage beantwortet werden. Zwei Mysterys zum Wirtschaften auf nassen Moorfl\u00e4chen (Paludikultur) habe ich bereits erstellt. In einem Mystery m\u00fcssen die Sch\u00fcler*innen die Frage beantworten, was Prof. Hans Joosten damit meint, dass wir alle Torf essen, wenn wir in eine Gurke oder eine Tomate bei\u00dfen, und im anderen m\u00fcssen sie der Frage nachgehen, wie es sein kann, dass bei uns in Vorpommern Schilf vor der Haust\u00fcr w\u00e4chst, w\u00e4hrend das Schilf f\u00fcr unsere Reetd\u00e4cher haupts\u00e4chlich aus dem Ausland (Ungarn, Rum\u00e4nien, T\u00fcrkei, China) importiert wird. Ich konnte die beiden Mysterys schon mehrfach mit Sch\u00fcler*innen des Humboldt-Gymnasiums in Greifswald testen, und sie kamen sehr gut an.<\/p>\n<p>Ganz aktuell baue ich au\u00dferdem noch Kontakte zu Schulen in Anklam, Stralsund und Demmin auf und versuche, Lehrkr\u00e4fte zu finden, die Lust h\u00e4tten, im kommenden Schuljahr einen der Lernstandorte mit mir zu besuchen und das von mir entwickelte Schulmaterial in ihrem Unterricht zu testen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575326823\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p><span style=\"color: #339966;\"><em>Was haben Sie schon erreicht \/ Was sind Ihre n\u00e4chsten Schritte? <\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575400961\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p>In einem ersten Schritt habe ich mir angeschaut, wie in anderen Projekten Lernstandorte der Bio\u00f6konomie in den schulischen Kontext integriert wurden. Hierf\u00fcr habe ich mit Verantwortlichen aus unterschiedlichen Unternehmen Interviews gef\u00fchrt und verschiedene Konzepte n\u00e4her angeschaut. Dabei habe ich gesehen, wie wichtig es ist, dass die Angebote und Materialien sowohl gut an die Bed\u00fcrfnisse der Schulen als auch an die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen angepasst sind. F\u00fcr Lehrkr\u00e4fte ist es zum Beispiel sehr wichtig, dass ich sie durch mein Material unterst\u00fctze und nicht noch zus\u00e4tzlich belaste. Das gesamte Konzept muss zu den Themen der Rahmenlehrpl\u00e4ne passen, es m\u00fcssen klare Lernziele adressiert werden, und die Exkursionen zu den au\u00dferschulischen Lernorten m\u00fcssen rechtzeitig auf den schulinternen Jahresplan abgestimmt werden. Auch auf Seiten der Unternehmen muss darauf geachtet werden, dass das Konzept als Mehrwert wahrgenommen wird und nicht zu viel Arbeitskraft und Energie bindet. Ein Extremfall bei meinen Interviews war ein kleines Unternehmen, welches f\u00fcr einen gesamten Tag den wirtschaftlichen Betrieb einstellte, um einer Schulklasse das Thema Bio\u00f6konomie n\u00e4her zu bringen. Das Konzept war f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen und Lehrkr\u00e4fte toll und sehr praxisnah, gleichzeitig war die Belastung f\u00fcr das Unternehmen aber definitiv zu hoch, dass sie es nur einmal realisierten und nicht mehr wiederholten. Da ich mir w\u00fcnsche, dass unsere Konzepte auch noch nach der Projektlaufzeit verwendet werden, gilt es dies auf jeden Fall zu vermeiden.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt habe ich nach Unternehmen in der Region gesucht, die sich als au\u00dferschulische Lernstandorte anbieten. Diesen Schritt habe ich inzwischen abgeschlossen. Als au\u00dferschulische Lernorte konnten wir das Bio\u00f6konomiezentrum in Anklam, die St\u00f6rtebeker Brauerei, zwei solidarische Landwirtschaften und Torsten Galke von \u201eMoor and more\u201c als Kooperationspartner gewinnen. Au\u00dferdem plane ich die Entwicklung eines Exkursionsangebots f\u00fcr den Steinbecker Vorstadtpolder, bei dem auch die P\u00e4chterin und Bio-Landwirtin Frau Wolfgramm eine Rolle spielen wird. Leider konnte ich in Vorpommern kein Unternehmen der blauen Bio\u00f6konomie finden, sodass wir uns in dem Projekt auf die Schwerpunkte Land und Moor konzentrieren.<\/p>\n<p>Insgesamt war die Suche nach geeigneten Unternehmen teilweise gar nicht so einfach. Eines der gr\u00f6\u00dften Probleme war, dass die Unternehmen f\u00fcr die Schulklassen einigerma\u00dfen gut zu erreichen sein m\u00fcssen. Dies stellt in Vorpommern teilweise eine wirkliche Herausforderung dar. Damit die au\u00dferschulischen Lernorte langfristig f\u00fcr alle Schulklassen in Vorpommern \u201ebesuchbar\u201c bleiben, teste ich gerade, inwiefern sich das geplante analoge Angebot noch durch ein abgespecktes digitales Exkursionsangebot erg\u00e4nzen lie\u00dfe. Hierf\u00fcr konnte ich mir vom Caspar-David-Friedrich-Institut der Uni Greifswald eine 360\u00b0 Kamera ausleihen und erste Testaufnahmen machen. Sollten meine zeitlichen Kapazit\u00e4ten ausreichen, f\u00e4nde ich es auf jeden Fall sehr sch\u00f6n, wenn es gel\u00e4nge, auch ein digitales Angebot bereitzustellen. Versprechen will ich diesbez\u00fcglich aber noch nichts.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575439723\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p><span style=\"color: #339966;\"><em>Wir sind jetzt neugierig \u2013 wann k\u00f6nnen wir die Lernorte in Land, Moor und Meer besuchen<\/em><em><span style=\"color: #339966;\">?<\/span> <\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575465328\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p>Hier muss man zwischen den fertigen Materialien und Konzepten, die ich erstelle, und den Orten an sich unterscheiden. Die Material- und Konzeptentwicklung steht f\u00fcr die kommenden Monate im Fokus meiner Aufmerksamkeit und wird einen Gro\u00dfteil meiner Arbeit ausmachen. Mein Ziel w\u00e4re es, bis sp\u00e4testens nach den Sommerferien damit fertig zu werden. Unabh\u00e4ngig davon lassen sich die meisten der ausgew\u00e4hlten Lernstandorte aber auch schon jetzt mit einem Mehrwert besuchen: Die solidarischen Landwirtschaften in Greifswald und Stralsund freuen sich immer \u00fcber helfende H\u00e4nde, die St\u00f6rtebeker Brauerei bietet regelm\u00e4\u00dfige F\u00fchrungen an, f\u00fcr den Steinbecker Vorstadtpolder existiert ein H\u00f6rspaziergang in der Greifswald App, und das Bio\u00f6konomiezentrum in Anklam entwickelt gerade unabh\u00e4ngig von unserem Projekt ein Konzept, wie Schulklassen das Zentrum aktiv kennenlernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1712575485672\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p><span style=\"color: #339966;\"><em><span style=\"color: #339966;\">Herr Klimm, wir danken Ihnen herzlich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"vc_empty_space\"   style=\"height: 32px\"><span class=\"vc_empty_space_inner\"><\/span><\/div>\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p><strong>Projektinformationen: <\/strong><\/p>\n<p>Von Januar 2023 bis Dezember 2025 arbeitet Felix Klimm am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christine Tam\u00e1sy, Lehrstuhl f\u00fcr Humangeographie, am Forschungs- und Bildungsprojekt \u201eRegionales Lernen Bio\u00f6konomie\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mehr Informationen und Kontakt:<\/strong> <a href=\"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/project\/regionales-lernen-biooekonomie\/\">https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/project\/regionales-lernen-biooekonomie\/<\/a><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3 Fragen an Felix Klimm \/ Plant\u00b3-Projekt Regionales Lernen Bio\u00f6konomie Im Projekt \u201eRegionales Lernen Bio\u00f6konomie\u201c werden zusammen mit regionalen Unternehmen in Vorpommern bio\u00f6konomische Lernangebote zu LAND, MOOR und MEER entwickelt. 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