{"id":56070,"date":"2024-07-29T12:52:58","date_gmt":"2024-07-29T10:52:58","guid":{"rendered":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/?p=56070"},"modified":"2024-07-29T12:52:58","modified_gmt":"2024-07-29T10:52:58","slug":"es-kommt-nicht-auf-das-wort-biooekonomie-an-sondern-was-man-daraus-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/biooekonomie.uni-greifswald.de\/en\/2024\/07\/29\/es-kommt-nicht-auf-das-wort-biooekonomie-an-sondern-was-man-daraus-macht\/","title":{"rendered":"\u201eEs kommt nicht auf das Wort Bio\u00f6konomie an, sondern was man daraus macht\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner vc_custom_1591696659725\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3 style=\"text-align: left\" class=\"vc_custom_heading vc_do_custom_heading\" >\u201eEs kommt nicht auf das Wort Bio\u00f6konomie an, sondern was man daraus macht\u201c<\/h3><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1721345868039\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<div class=\"abstract\">\n<div class=\"article-description\">\n<p>Beim offenen B\u00fcndnisforum des Bio\u00f6konomie-B\u00fcndnisses Plant\u00b3 kamen am 30.5.2024 \u00fcber 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Greifswalder Kultur- und Initiativenhaus Straze zusammen. Prof. Dr. Daniel Schiller, B\u00fcndnissprecher und Lehrstuhlinhaber f\u00fcr Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universit\u00e4t Greifswald, betonte zum Auftakt, dass die Region Vorpommern inzwischen deutschlandweit als Bio\u00f6konomie-Standort wahrgenommen wird und Plant\u00b3 sich als Marke etabliert hat.<\/p>\n<p>\u201eWer spricht mit wem \u00fcber was?\u201c Daniel Trebing konnte anhand seiner auf Vorpommern bezogenen Diskursanalyse zeigen, dass sich in den vergangenen Jahren zunehmend Berichte in den regionalen Medien zu bio\u00f6konomischen Aktivit\u00e4ten finden, wobei die St\u00e4dte Anklam, Greifswald und Rostock und die Wissenschaftscluster in der Wahrnehmung besonders hervorstechen. Der Begriff wird vor allem im Zusammenhang mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verwendet.<\/p>\n<p>Dies spiegelte sich in der von Prof. Dr. Christina Tam\u00e1sy, Lehrstuhlinhaberin f\u00fcr Humangeographie an der Universit\u00e4t Greifswald, moderierten Podiumsdiskussion. Carola Dettmann, Senior-Trainerin beim B\u00fcrgerhafen Greifswald, betonte, welche Sch\u00e4tze die \u00e4lteren Leute noch an Wissen \u00fcber die Verwendung von regionalen Rohstoffen zu bieten haben \u2013 ohne das Label Bio\u00f6konomie. Fritz Tiedemann, Sch\u00fcler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, hat erst in einem freiwilligen Kurs in der 11. Klasse von \u201eBio\u00f6konomie\u201c erfahren, obwohl ihm als Kind vom Land das Thema eigentlich immer pr\u00e4sent war. Felix Klimm, selbst Lehrer an der Greifswalder Martinschule, betonte, dass in den Lehrpl\u00e4nen viele relevante Themen aufgef\u00fchrt sind, nur ohne den Begriff der Bio\u00f6konomie. Er erarbeitet zur Zeit im Plant\u00b3-Projekt \u201eRegionales Lernen Bio\u00f6konomie\u201c, das wie Daniel Trebings \u201eDialogPlant\u00b3\u201c von Prof. Tam\u00e1sy geleitet wird, Lehrmaterialien, anhand derer sich Schulklassen mit dem Thema auseinandersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Antje Styskal, ehrenamtliche B\u00fcrgermeisterin in Bollewick, hob hervor, es kommt nicht auf das Wort an, sondern was man daraus macht. Ihr Vorg\u00e4nger und die Gemeinde Bollewick besch\u00e4ftigen sich schon \u00fcber 30 Jahre lang mit dem Thema und haben damit begonnen, bevor der Begriff \u00fcberhaupt pr\u00e4sent war. Zugespitzt kommentierte Thomas Radke, Projektleiter am Regionalen Zukunftszentrum in Neubrandenburg, Bekanntheit und Verst\u00e4ndnis des Begriffs Bio\u00f6konomie seien eine Frage von Marketing, nicht von echter Beteiligung. Thomas Beil von der Greifswalder Agrarinitiative schloss dementsprechend die Podiumsdiskussion mit der Forderung: M\u00fcssen wir nicht umdrehen und mit den allt\u00e4glichen Fragen statt der akademischen Diskussion anfangen?<\/p>\n<p>Prof. Dr. Knut Koschatzky vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr System- und Innovationsforschung beschrieb die Schwierigkeit, die Erfolge von F\u00f6rderma\u00dfnahmen mit Hinblick auf ihren Beitrag zu einem positiven Strukturwandel zu messen. Ein einzelnes WIR!-B\u00fcndnis f\u00fcr sich genommen reicht nicht, aber ein Zusammenwirken von WIR!-B\u00fcndnissen in einer Region wie Vorpommern kann durchaus langfristige Wirkung entwickeln, wenn sie die Unterst\u00fctzung eines breiten Spektrums an Akteuren haben.<\/p>\n<p>Insgesamt kam es zu vielen verschiedenen interessanten Anregungen, die sowohl diverse Bed\u00fcrfnisse im Bereich der Bio\u00f6konomie als auch bereits angedachte Ver\u00e4nderungen pr\u00e4sentierten. Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Austausch teilgenommen haben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs kommt nicht auf das Wort Bio\u00f6konomie an, sondern was man daraus macht\u201c Beim offenen B\u00fcndnisforum des Bio\u00f6konomie-B\u00fcndnisses Plant\u00b3 kamen am 30.5.2024 \u00fcber 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Greifswalder Kultur- und Initiativenhaus Straze zusammen. 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