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Resilienz

Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Systemen, unter dem Einfluss von Veränderungen wie Krisen oder langfristigen Trends entweder den Status quo aufrechtzuerhalten, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen oder transformative Prozesse einzuleiten, sobald das ursprüngliche System untragbar wird.

Im Hinblick auf den regionalen Strukturwandel stellt sich die Frage, ob dieser zu einer gesteigerten Resilienz von Wertschöpfungsstrukturen führt. Teilweise ist für die Aufrechterhaltung der Resilienz ein hoher Ressourcenaufwand notwendig, wodurch die neu entstehenden Systeme nicht zwingend nachhaltiger sind. Daher ist für die Untersuchung besonders relevant, inwiefern es zu Zielkonflikten zwischen Resilienz und Nachhaltigkeitszielen kommt.