Regionaler Strukturwandel ist gekennzeichnet durch die langfristige Veränderung der Wirtschaftsweise und sozialen Bedingungen in einer Region. Auslöser können zum Beispiel Krisen, neue Technologien, demographische Veränderungen oder politische Zielsetzungen sein. In deren Folge verändert sich die Bedeutung einzelner Branchen, wodurch es zu neuen Beschäftigungsstrukturen kommt. Unter regionalem Strukturwandel werden Aktivitäten und Faktoren zusammengefasst, die den Aufbau, die Weiterentwicklung und die Skalierung von bioökonomischen Wertschöpfungsstrukturen in der Region unterstützen.
Im Fokus der Untersuchung stehen hierbei insbesondere die sozialen Implikationen des regionalen Strukturwandels, die sich aus der räumlichen und organisatorischen Verortung von Schaffung, Aneignung und Verteilung der durch die Bioökonomie entstehenden ökonomischen Werte ergeben.
