Der Wandel hin zu bioökonomischen Wertschöpfungssystemen bringt grundlegende strukturelle Änderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes mit sich. Die wissensintensiven Verfahren und ständig anwachsenden Anforderungen an die Arbeitnehmer*innen könnten soziale Ungleichheiten verstärken. Die Qualifikation und Weiterbildung von Fachkräften ist daher essenziell, um den Zugang zu diesem Arbeitsmarkt für die breite Gesellschaft zu ermöglichen und eine sozial gerechte Teilhabe an den Potenzialen des Wertschöpfungssystems zu ermöglichen.
Folgende Informationen sind hierbei besonders relevant:
- Kompetenzen und Wissen des Wertschöpfungssystems: Welche Unterschiede bestehen zwischen den Wertschöpfungssträngen hinsichtlich der erforderlichen Kompetenzen und Wissensgrundlagen? Welche Qualifikationsanforderungen ergeben sich daraus für die Beschäftigten?
- Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote: Inwieweit unterscheiden sich die Wertschöpfungsstränge hinsichtlich der Verfügbarkeit von Aus- und Weiterbildungsangeboten? Deckt das bestehende Angebot die jeweilige Nachfrage?
- Kooperationen entlang des Arbeitsmarkts: Welche Unterschiede bestehen bei der Zusammenarbeit von Akteuren zur Bereitstellung von Aus- und Weiterbildungsangeboten? An welchen Stellen werden Synergien genutzt oder gemeinsame Strukturen aufgebaut?
