Die Anpassungskapazität beschreibt die Fähigkeit bioökonomischer Wertschöpfungssysteme, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und bestehende Strukturen entsprechend anzupassen. Sie umfasst sowohl kurzfristige Reaktionen auf akute Herausforderungen, als auch die schrittweise Anpassung an langfristige Entwicklungen. Unterschiede in der Anpassungskapazität zeigen, wie flexibel einzelne Wertschöpfungsstränge auf Veränderungen reagieren können.
Folgende Informationen sind hierbei besonders relevant:
- Kurzfristige Anpassungskapazität: Welche Unterschiede bestehen zwischen den Wertschöpfungssträngen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, kurzfristig auf Störungen oder veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren? Inwieweit können hierbei bestehende Prozesse, Produkte oder Geschäftsmodelle kurzfristig verändert werden?
- Langfristige Anpassungskapazität: Welche Unterschiede bestehen zwischen den Wertschöpfungssträngen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, sich langfristig an technologische, ökologische oder gesellschaftliche Veränderungen anzupassen? Inwieweit fördern bestehende Strukturen die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der Wertschöpfungsstränge?
